Die Gesamtzahl der Straftaten ist etwas gesunken. Gestiegen sind hingegen die Zahl der Diebstähle und deutlich die Wohnungseinbrüche. Auch gab es mehr Unfälle als im Vorjahr, wobei auch Alkoholunfälle stark zunahmen. Die Aufklärungsquote konnte leicht gesteigert werden.
Die Polizeiinspektion Berchtesgaden ist zuständig für die Sicherheit im südlichen Landkreis, also für den Markt Berchtesgaden, Markt Marktschellenberg und die Gemeinden Schönau am Königssee, Bischofswiesen und Ramsau mit insgesamt ca. 24.000 Einwohnern. Ebenso betreuen die Beamtinnen und Beamten die vielen Gäste des ihnen übertragenen Dienstbereiches.
(Zahlen in Klammern = Jahr 2013)
* Gesamtzahl der Straftaten leicht gesunken
* Häufigkeitszahl deutlich unter dem Durchschnittswert Bayerns
* Körperverletzungsdelikte um fast 23 Prozent rückläufig
* Sachbeschädigungen um über ein Drittel gesunken
Die Polizeiinspektion Berchtesgaden hatte in ihrem Zuständigkeitsbereich im vergangenen Jahr 758 (813) Straftaten zu bearbeiten.
Die Aufklärungsquote bei den bekannt gewordenen Straftaten betrug 64, 2 Prozent (59,5)


Dieser Deliktsbereich hat maßgeblichen Einfluss auf das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, weshalb die Aufklärung der Taten und die Ermittlung der Täter immens wichtig sind. Die Körperverletzungsdelikte gingen von 110 Fällen im Vorjahr um ein Viertel auf 85 zurück und wurden zu knapp 90 Prozent aufgeklärt.
Insgesamt wurden 258 (239) Diebstähle bearbeitet. Ladendiebstähle wurden in 48 (46) Fällen erfasst.
Die bayernweit positive statistische Entwicklung in der gesamten Diebstahlskriminalität wird leider im Bereich der Wohnungseinbrüche getrübt. Hier ist auch bei uns ein negativer Trend festzustellen. Es wurden 5 (1) Wohnungseinbruchsdiebstähle aufgenommen.
Die Anzahl der Fahrraddiebstähle sank leicht von 34 auf 30 Fälle.
Die Straftaten im Bereich der Betrugsdelikte stiegen von 63 auf 80.
Erstmals seit Jahren verzeichnen wir im Bereich der Sachbeschädigungen einen positiven Trend. Die erfassten Fälle sanken um knapp 35 % auf 95 (140) Taten.
In 38 (53) Fällen wurden Kraftfahrzeuge beschädigt.
Die meist unbekannten Rowdys ließen ihre Zerstörungswut vor allem an Straßenlaternen, Parkbänken, Hauswänden und geparkten Kraftfahrzeugen aus. Wegen oft fehlender Ermittlungsansätze oder konkreten Zeugenaussagen liegt die Aufklärungsquote hier lediglich bei 28,4 (24) %.
Im Phänomenbereich Rauschgift gingen die Fälle von 36 auf 20 zurück.
Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich bei 90 %.
Ermittlungen wurden in 10 (12) Fällen geführt. Das Deliktsfeld geht von exhibitionistischen Handlungen und sexueller Nötigung bis hin zum sexuellen Missbrauch von Kindern.
Kriminalitätsbelastung der Gemeinden im südlichen Landkreis
(Gesamtzahl der Straftaten)

Die Häufigkeitszahl bezeichnet die Anzahl der polizeilich erfassten Fälle pro 1000 Einwohner. Sie betrug im bayerischen Landesdurchschnitt 51,6 (49,7) und weist die niedrigste Zahl aller Bundesländer auf.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine Zusammenstellung aller bekannt gewordenen strafrechtlichen Sachverhalte (Verstöße gegen das Strafgesetzbuch und strafrechtliche Nebengesetze, ohne Verkehrs- und Staatsschutzdelikte).
Bergunfälle gehören nicht zur Kriminalstatistik. Dennoch seien sie im Sicherheitsbericht erwähnt, weil die Bergführer und Alpinbeamten der PI Berchtesgaden, neben den Kameraden der Bergwachten, bei Vermisstensuchen im Gebirge und der Bearbeitung von oft tödlichen Alpin- und Freizeitunfällen immer stark gefordert sind.
Im vergangenen Jahr mussten 4 (6) tödliche Unfälle im Alpinbereich bearbeitet werden.
Insgesamt wurden 651 (624) Unfälle aufgenommen. Wie im Vorjahr verloren wieder drei Menschen bei Unfällen ihr Leben. Bei 136 (140) Unfällen wurden 44 (80) schwer- und 120 (113) Menschen leichtverletzt.
Der durch die Verkehrsunfälle entstandene Sachschaden beträgt 1,055 Millionen
(1,308) Euro.
Entgegen dem landesweiten Trend sinkender Alkoholunfälle ereigneten sich auf unseren Straßen wieder 18 (10) Alkoholunfälle. Dieser negativen Entwicklung gilt es durch verstärkte Kontrollmaßnahmen in der Zukunft entgegen zu wirken.
Bei 143 (152) Unfällen mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort konnte in 49 (52) Fällen der Flüchtige ermittelt werden.
65 (65) Wildunfälle wurden bearbeitet.
Für eine sichere Heimat ist nicht zuletzt unsere Gesellschaft insgesamt in der Pflicht. Umsichtige und couragierte Bürgerinnen und Bürger sind unsere wichtigsten Partner. Helfen Sie mit!
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