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Verkehrskontrollen vom 9. bis 15. Februar 2015

In der Woche gab es zahlreiche Einreisen von Flüchtlingen auf der A8 und in Zügen. Vier syrische Flüchtlinge wurden auf der Roßfeldstraße in Berchtesgaden aufgegriffen. Aufgrund der Faschingszeit führte die Polizei auch mehrere Alkoholkontrollen durch.

Piding


Einreise von Kosovaren mit dem Fernreisebus


Am Vormittag des 12.02.2015 wurde ein Fernreisebus, der Richtung München, die Autobahn A8 befuhr, durch bayerische Schleierfahnder an der Anschlussstelle Piding einer Kontrolle unterzogen.

Unter den Reisenden wurde eine Gruppe von vier Personen festgestellt, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten.

Die drei Männer und die Frau gaben an, aus dem Kosovo zu stammen und wollten mit dem Bus nach Deutschland um hier ein Asylbegehren zu stellen.

Die Reisegruppe wurde zu weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle der Pidinger Schleierfahnder genommen. Hierbei konnten ungarische Asyldokumente aufgefunden werden.

Nach Abnahme von Fingerabdrücken und Feststellung der Personalien werden alle Personen zur Anlaufstelle in München weitergeleitet.

15 illegale Migranten in einem Fernreisebus


Wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekannt gegeben werden kann, wurde bereits am Dienstag den 10.02.2015 eine größere Reisegruppe von Kosovaren in einem Fernreisebus, Wien-München, in Piding festgestellt.
Hierbei wiesen sich die 14 Reisenden, unter ihnen 4 Kinder, mit ihren kosovarischen ID-Karten aus. Dieses Dokument berechtigt nicht für die Einreise nach Deutschland.
Als Reisegrund gaben sie an, dass sie in Deutschland Asyl beantragen wollen.
Ein ebenso mitreisender ausweisloser Nigerianer, kam aus dem gleichen Grund nach Deutschland.

Alle Personen wurden zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Schleierfahnder nach Piding gebracht.
Hier wurden die Fingerabdrücke genommen, die Personalien erhoben und im Fahndungsbestand überprüft.
Hierbei konnte bei einem Migranten ein schengenwirksames Einreiseverbot durch Ungarn festgestellt werden.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden alle der Anlaufstelle in München zugeführt.

Bad Reichenhall


Alkoholkontrollen am Unsinnigen Donnerstag


Am Unsinnigen Donnerstag wurden von der Polizei Bad Reichenhall Alkoholkontrollen im Stadtgebiet durchgeführt.
Dabei wurden am Abend und zur Nachtzeit zahlreiche Anhaltungen mit Alkotests durchgeführt, die zumeist nur ganz geringe Alkoholwerte oder gar 0,00 Promille anzeigten.
Bei einem 62-jährigen Reichenhaller lag der Test bei 0,7 Promille. Er erhielt eine Anzeige, was letztlich 500 Euro Geldbuße, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot bedeuten werden.

Alkoholkontrollen im Stadtgebiet


Anlässlich der Faschingszeit wurden auch in der Nacht von Sonntag, den 15.02.2015 auf Montag, den 16.02.2015 durch Beamte der Polizei Bad Reichenhall mehrere Alkoholkontrollen im Stadtgebiet durchgeführt.
Die meisten Fahrzeuglenker waren dabei nicht zu beanstanden.
Bei einem 44-jährigen Reichenhaller ergab der Atemalkoholtest einen Wert von deutlich über 1,1 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Den Fahrer erwartet nun eine empfindliche Geldstraße sowie ein längerer Entzug der Fahrerlaubnis.
Ein 27-jähriger Fahrzeuglenker aus Bad Reichenhall erreichte einen Atemalkoholwert von über 0,5 Promille. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, was eine Geldbuße in Höhe von 500.- Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot zur Folge hat.

Freilassing


Am 12.02.2015 wurden ein Fernreisezug und ein Meridian, Richtung München, durch die bayerischen Schleierfahnder begleitet. Dabei wurden im Fernreisezug insgesamt 4 Personen festgestellt, die keine erforderlichen Papiere für die Einreise nach Deutschland vorweisen konnten. Ein Tunesier konnte keine Dokumente und die drei Kosovaren nur österreichische Asylbescheinigungen vorweisen.
Ziel der gemischten Reisegruppe wäre München gewesen, damit sie in Deutschland ein Asylgesuch stellen können. Dies wurde nun gleich bei den Fahndern gestellt.
Die Personen wurden zunächst zur Dienststelle gebracht. Dort wurden die Personalien erhoben und Fingerabdrücke genommen.
Anschließend wurden die Migranten an die Anlaufstelle weitergeleitet.

Ein anderer Sachverhalt stellte sich im Meridian da. Hier wurden zwei jugendliche alleinreisende Afghanen festgestellt. Die beiden Heranwachsenden konnten keine Ausweise den Beamten zur Kontrolle aushändigen.
Da es sich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge handelt wurde das Jugendamt des Landratsamtes BGL informiert und in deren Obhut übergeben.

Berchtesgaden


Am Samstagfrüh wurde der Polizeiinspektion Berchtesgaden von Einheimischen mitgeteilt, dass vier Personen mit Plastiktüten zu Fuß auf der Roßfeldstraße unterwegs seien. Die Mitteiler vermuteten, dass es sich um „Illegale“ handeln könnte. Bei der Überprüfung der „Fußgänger“ stellte sich heraus, dass es sich um syrische Flüchtlinge handelte. Die Flüchtlinge waren sichtlich erfreut, von der deutschen Polizei mitgenommen zu werden.
Die vier Syrer sind zwischen 33 und 46 Jahre alt. Nach Personalienfeststellung übernahm die Bundespolizei die weitere Sachbearbeitung.

Laufen


„Bekifft“ am Steuer und Marihuana über die Grenze geschmuggelt

Die Polizei Laufen führte in der Nacht auf Freitag im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. Hierbei wurde unter anderem auch ein Toyota, besetzt mit zwei jeweils 20-jährigen Österreichern überprüft. Hierbei wurde im Fahrzeug eine kleine Tüte mit Marihuana aufgefunden. Außerdem hatte der Beifahrer am Kopf unter seiner Kappe einen Joint versteckt. Da der Fahrer außerdem eingestand, vor der Fahrt einen „Joint“ geraucht zu haben, wurde zusätzlich ein Drogenschnelltest durchgeführt, der erwartungsgemäß positiv verlief. Aus diesem Grunde wurde beim Fahrzeugführer eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Den Lenker erwartet wegen der Drogenfahrt zudem ein längeres Fahrverbot.

Teisendorf


Am 15.02.2015, gegen 10:50 Uhr, wurde ein 37-jähriger Freilassinger mit seinem Pkw auf der BAB A8 in Fahrtrichtung Salzburg, vor der Anschlussstelle Neukirchen durch eine uniformierte Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein einer Kontrolle unterzogen.

Beim Öffnen der Fahrertüre waren dem Fahrzeugführer die Strapazen der vorangegangenen Faschingsfeier deutlich anzuerkennen. Der Konsum von Alkohol und berauschenden Substanzen hatten beim dem Mann Spuren hinterlassen. Des weiteren wurde bekannt, dass der Pkw-Lenker in jüngster Vergangenheit Kontakt mit synthetischen „Kräutermischungen“ aus Tschechien hatte, welche er per Internet bezog.

Der Alkoholtest zeigte einen relativ geringen Wert unter der erlaubten Grenze an. Der angebotene Drogen-Schnelltest konnte durch den Tankstellenmitarbeiter aber gar nicht absolviert werden, so dass er trotzdem eine Blutentnahme im nächsten Krankenhaus durchführen lassen musste.

Ihn erwartet diesbezüglich ein Verfahren aufgrund der begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit gemäß dem Straßenverkehrsgesetz, welches ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei und ein Bußgeld im dreistelligen Bereich nach sich zieht.

Nach Übergabe des Fahrzeugschlüssels an nahe Familienangehörige wurde der junge Mann von der Autobahnpolizei Siegsdorf aus entlassen.

Piding & Freilassing


Ein arbeitsreiches Faschingswochenende hatten die bayerischen Fahnder an der deutsch-österreichischen Grenze.

So konnten insgesamt 5 Schleusungen auf der Autobahn Richtung München festgestellt werden. Hierbei versuchten slowakische, bulgarische, österreichische und kosovarische Staatsangehörige per Auto über 30 Personen jeglichen Alters nach Deutschland zu bringen.
Hauptanteil an den illegalen Migranten hat hier als Herkunftsland der Kosovo, gefolgt von Syrien und Afghanistan.

Erneut konnte eine kosovarische „Reisegruppe“ in einem Fernreisebus festgestellt werden. Die zum Zwecke der Asylstellung sich Richtung Deutschland aufmachte.

Genauso arbeitsreich war die Überprüfung verschiedener Fernreisezüge die aus Südosteuropa kamen.
Dabei wurden etliche Reisegruppen in zweistelliger Personenzahl festgestellt. Hierbei war ebenfalls der Hauptteil Kosovaren. Einige Iraker, Afghanen und Syrer wurden ebenfalls festgestellt, die keine zur Einreise gültigen Dokumente mit sich führten.

Alle Migranten stellten einen Asylantrag.
Nach erfolgter Abnahme der Fingerabdrücke und Feststellung der Personalien wurden sie zum Anlaufzentrum in München weitergeleitet.

Die weitere Sachbearbeitung der Schleuser übernahm das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Traunstein.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Laufen, Polizei Fahndung Traunstein

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