Der Winter hat den Landkreis fest im Griff: BRK-Bereitschaft unter anderem bei Wiederbelebung gefordert.
Am Montagabend kam es im Berchtesgadener Land zu überdurchschnittlich vielen Einsätzen, was aufgrund der winterlichen, abschnittsweise nicht mehr passierbaren Straßen problematisch wurde, weshalb die Leitstelle Traunstein gegen 18.50 Uhr die ehrenamtlichen Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG´n) der BRK-Bereitschaften zur Unterstützung des regulären Rettungsdienstes und Krankentransports alarmierte. Allein am Montag musste das Rote Kreuz im Landkreis 20 Notarzt-Einsätze, 15 Notfall-Einsätze, 50 Krankentransporte und neun sonstige Einsätze durchführen – wegen Eis und Schnee war es auch für die Notärzte und Sanitäter oft nicht leicht, rasch und sicher ans Ziel zu kommen. Im regulären Rettungsdienst des Berchtesgadener Landes werden mittlerweile nur noch Fahrzeuge mit Allrad-Antrieb beschafft; die Fahrzeuge der BRK-Bereitschaften sind teilweise mit Allrad ausgestattet und werden bei Bedarf mit Schneeketten nachgerüstet.
Nach der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (ein halber Meter Neuschnee innerhalb von 24 Stunden) montierten die ehrenamtlichen Sanitäter der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall am Montagabend gegen 21.30 Uhr Schneeketten an ihren Fahrzeugen, als sie über Funk von einem internistischen Notfall in unmittelbarer Nähe ihrer Einsatzhalle erfuhren. Die Besatzung eines Notfallkrankenwagens fuhr dann direkt zum Bahnhofsplatz, wo eine Frau bewusstlos zusammengebrochen war und wiederbelebt werden musste.
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