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Salzburger tritt Fahrverbot an und fährt mit seinem Pkw von der Polizei

Der 41-Jährige erklärte sich nach einer Diskussion bei der Polizei bereit, ab sofort in Deutschland kein Kraftfahrzeug mehr zu führen.

Am vergangenen Freitag war ein 41-jähriger Salzburger zur Polizei in Laufen gekommen, um sich ein einmonatiges Fahrverbot für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in seinen Führerschein eintragen zu lassen. Der Salzburger war vor kurzem in Bayern geblitzt worden, weshalb man ihm neben einem ordentlichen Bußgeld auch noch ein Fahrverbot auferlegt hatte.

Bei der Bearbeitung des Vorganges in Laufen wurde der 41-Jährige explizit drauf hingewiesen, ab sofort in Deutschland kein Kraftfahrzeug mehr führen zu dürfen. Trotz ausführlicher Diskussion um den Zeitpunkt des Beginns des Fahrverbotes, erklärte sich der Salzburger dann doch bereit, „ab sofort“ kein Kraftfahrzeug mehr zu führen. Nachdem der Vorgang amtlich abgeschlossen war, verließ der Salzburger die Polizeiinspektion und ging schnurstracks Richtung Parkplatz.

Dort bestieg er ohne zu zögern seinen geparkten Porsche und fuhr weg. Dumm nur, dass der aufnehmende Beamte dies beobachtet hatte und den 41-Jährigen bereits auf der B20 fahrend gerade noch anhalten konnte. Jetzt muss sich der Salzburger wegen Fahrens trotz Fahrverbot auch noch mit der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen.

Möglicherweise wird man dort sein Fahrverbot „ein wenig“ verlängern und zusätzlich eine Geldstrafe verhängen. Dabei hätte der 41-Jährige nur etwa drei Minuten zu gehen gehabt, um den Fahrzeugschlüssel in einem nahegelegenen Verbrauchermarkt seiner Ehefrau zu überlassen. Die hatte er nämlich dort abgesetzt, bevor er zur Polizei fuhr.

red/Pressemitteilung Polizei Laufen

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