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Verkehrskontrollen vom 20. bis 26. Oktober 2014

Manipulierter lauter Roller mit falschem Kennzeichen in Schönau sichergestellt. Ein Lkw-Fahrer bemerkte am Walserberg Klopfgeräusche auf seinem Auflieger. Bei Saaldorf-Surheim raste ein 27-Jährige mit 158 km/h über die B20. In Freilassing wurde ein stark alkoholisierter 15-jähriger Mofafahrer gestoppt.

Schönau


Lauter Roller mit falschem Kennzeichen


Seit einiger Zeit ist hauptsächlich im Bereich Schönau am Königssee ein übermäßig lauter Roller aufgefallen, an dem offensichtlich technische Veränderung durchgeführt wurden.

Dieser Roller konnte jetzt von Beamten der PI Berchtesgaden sichergestellt und aus dem Verkehr gezogen werden. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass am Fahrzeug das Kennzeichen eines anderen Rollers angebracht war und somit kein Versicherungsschutz bestand.

Der technische Zustand des Fahrzeuges wird noch überprüft. Gegen den Fahrzeugbesitzer wurde Anzeige wegen Urkundenfälschung, eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie nach der Straßenverkehrszulassungsordnung erstattet.

Betrunkener Wiederholungstäter mit Pkw unterwegs


Am Donnerstag Nachmittag fiel einer Streife der PI Berchtesgaden in der Oberschönauer Straße in Schönau am Königssee ein Pkw auf. An der Wohnanschrift kontrolliert, stellte sich heraus, dass der Fahrer erheblich alkoholisiert war. Der Alkotest lag deutlich über dem erlaubten Wert.
Der Führerschein konnte dem Fahrer nicht mehr genommen werden, da dieser dem rumänischen Staatsangehörigen bereits vor einigen Tagen ebenfalls wegen Trunkenheit im Straßenverkehr abgenommen worden ist.
Dem unbelehrbaren Fahrzeugführer erwartet nun eine erneute Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Piding


Flüchtlingswelle reißt nicht ab


Ob auf der Ladefläche eines Lkw versteckt oder per Pkw geschleust, Schleierfahnder stellen erneut illegale Migranten fest.

Am Montag den 20.10.2014, reiste zur Mittagszeit ein ungarischer Pkw über den Grenzübergang Bad Reichenhall Autobahn ins Bundesgebiet ein und fiel dabei einer Streife der Pidinger Schleierfahnder ins Auge. Bei der Kontrolle des mit fünf Personen vollbesetzten Mitsubishi konnte allerdings nur der Fahrer Ausweisdokumente vorweisen, seine Begleiter waren allesamt ausweislos. Die vier Männer, im Alter von 18 - 34 Jahren, stammten aus Syrien und sollten von dem 48-jährigen Ungarn nach München geschleust werden. Die „Reisegruppe“ wurde von den Beamten festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle gebracht.
Die vier Syrer stellten Asylantrag und wurden zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in München weitergeleitet - der Schleuser ging in Haft.

Ein paar Stunden später, gegen 18:00 Uhr, tauchten dann die nächsten illegalen Migranten auf, bzw. machten auf sich aufmerksam.
Ein bosnischer Lkw-Fahrer sprach am Zollparkplatz einen Beamten der Schleierfahndung an, da er im Laderaum seines Sattelaufliegers Klopfgeräusche und Stimmen gehört hatte. Alleine traute er sich nicht den Auflieger zu öffnen, außerdem war dieser durch den kroatischen Zoll verplompt worden. Nachdem die Streife der PI Fahndung ebenfalls die Geräusche aus dem inneren des Lkw wahrgenommen hatte war schnell klar, dass darin jemand versuchte auf sich aufmerksam zu machen. Die Beamten brachen die Plombe, öffneten den Auflieger und stellten zwei junge Männer auf der Ladefläche fest. Die 30 und 34 Jahre alten Männer aus Nigeria gaben an, eigentlich nach Italien zu wollen, doch war die Reise anscheinend zu lang und anstrengend geworden und vermutlich aus Erschöpfung und Hunger mussten sie dafür sorgen, dass sie aus dem Lkw heraus kamen.
Bei der erneuten Verplombung des Sattelaufliegers durch den Zoll stellte sich dann heraus, dass die Nummer der Plombe nicht mit den kroatischen Zollpapieren zusammenpasste, dementsprechend also die Originalplombe zu einem noch nicht feststellbaren Zeitpunkt gelöst worden war, damit die Beiden in den Laderaum gelangen konnten. Danach wurden die Türen des Sattelaufliegers einfach mit einer anderen Plombe wieder verschlossen. Die beiden Nigerianer wollten nicht in Deutschland bleiben und versuchen nun über den behördlichen Weg nach Italien zu gelangen.

Saaldorf-Surheim


BMW mit 158 km/h auf der B20


Mit 158 km/h war am Montagnachmittag ein 27-jähriger BMW-Fahrer aus Niederbayern auf der B 20 von Freilassing in Richtung Laufen unterwegs.
Gemessen wurde er mittels Laser von Beamten der Polizeiinspektion Laufen, die auf Höhe von Au die Messung durchführten.
Laut Bußgeldkatalog wird hier für den BMW-Fahrer ein Bußgeld von 240 Euro fällig. Zudem bekommt er zwei Punkte in Flensburg und muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben (Fahrverbot).

Radarkontrolle auf der B 20


Am Dienstag, zwischen 16.00 - 20.30 Uhr, wurde von der Verkehrspolizei Traunstein auf der B 20, Freilassing - Laufen, Höhe Au, eine stationäre Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Gemessen wurde in beide Fahrtrichtungen.
Im Kontrollzeitraum wurden insgesamt 34 Fahrzeugführer gemessen, die zu schnell unterwegs waren. 27 dieser Verstöße bewegten sich im Verwarnungsbereich. Gegen sieben Fahrzeugführer wird Anzeige an die Zentrale Bußgeldstelle erstattet.
Bei zulässigen 100 km/h wurde der Schnellste mit 148 km/h gemessen.
Für diesen Verstoß ist ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro vorgesehen. Ferner werden dem Betroffenen zwei Punkte in Flensburg eingetragen und ein einmonatiges Fahrverbot erteilt.

Freilassing


15-Jähriger stark alkoholisiert unterwegs


Sekunden bevor der Sturm am Dienstagabend über die Stadt Freilassing hereinbrach, konnten Beamte der Polizeiinspektion Freilassing einen 15-jährigen Mofafahrer aus dem Verkehr ziehen. Der junge Mann war auf der Münchener Straße stadteinwärts unterwegs. Bei der Kontrolle fiel den Beamten schnell auf, dass er sowohl stark nach Alkohol roch, gerötete Augen hatte und schwankte. Der Grund hierfür dürfte darin zu finden sein, dass er nach einem vor Ort durchgeführten Atemalkoholtest mehr als 1,1 Promille Alkohol intus hatte. Die lebensmüde Fahrt mit dem Mofa wurde sofort unterbunden und der Jugendliche musste die Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten, wo er im Anschluss von seiner Mutter abgeholt wurde. Da er älter als 13 Jahre und somit voll strafmündig ist, erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Einkaufsfahrt endet hinter Gittern


Bei einer Verkehrskontrolle auf Höhe des Bahnhofs Freilassing wurde am Dienstag Vormittag ein österreichisches Fahrzeug mit mehreren Insassen überprüft. Bei einem 34-jährigen Rumänen klickten schließlich die Handschellen, da bei der Überprüfung seiner Person ein Haftbefehl zum Vorschein kam. Der Mann hatte seit über zwei Jahren eine Geldstrafe in Höhe von mehreren hundert Euro nicht bezahlt, was ihn nun einholte. Glücklicherweise konnte er den Betrag schnell aufbringen, so dass er nach Bezahlung der noch ausstehenden Summe wieder die Weiterfahrt antreten durfte.

Laufen


Vier Fahrzeugführer bei Kontrollen angezeigt

Beamte der Polizei Laufen führten deshalb am Mittwoch im Stadtbereich von Laufen Verkehrskontrollen durch.
Dabei wurden drei Fahrzeugführer angezeigt, da sie während der Fahrt verbotswidrig das Mobiltelefon benutzten. Ein slowenischer Fahrer eines Sattelzuges wurde zur Kasse gebeten, da er trotz Sperrschild durch Laufen fuhr. Da der Fahrer seinen Wohnsitz im Ausland hat, wurde der zu erwartende Betrag für das Verfahren an Ort und stelle einbehalten. Zwei Verkehrsteilnehmer wurden des Weiteren verwarnt, da sie während der Fahrt den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.

Bad Reichenhall & Piding


Am Freitagvormittag wurden von der Verkehrspolizei Traunstein zwei Geschwindigkeitskontrollen mit Radargerät durchgeführt.
Auf der Umgehungsstraße in Bad Reichenhall fuhren 790 Fahrzeuge durch die Kontrollstelle. Nur elf davon mussten beanstandet werden. Einer wurde in der 60 km/h -Strecke mit 85 km/h gemessen. Er erhielt als einziger eine Anzeige. Auf der B 20 in Piding wurden anschließend 530 Fahrzeuge kontrolliert. 35 davon mussten beanstandet werden, drei davon erhalten eine Anzeige. Der schnellste Verkehrssünder fuhr 97 km/h bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Bischofswiesen


Am Samstag, 25.10.2014, wurden in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Kontrollort: (von 19.00 Uhr bis 24.00 Uhr)
Bischofswiesen, B 20, Hauptstraße, erlaubte Geschwindigkeit 50 km/h.
Von 492 gemessenen Fahrzeugen waren 85 (2 Anzeigen/83 Verwarnungen) zu schnell unterwegs.
Höchste gemessene Geschwindigkeit 82 km/h.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Laufen, Fahndung Traunstein

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