1,16 Promille: Fahranfänger übersteht Alkohol-Unfall auf der Staatsstraße 2101 leicht verletzt.
Am frühen Samstagmorgen gegen 4.25 Uhr ist ein 18-jähriger Fahranfänger mit seinem VW-Polo von der Staatsstraße 2101 abgekommen, rund zwei Meter über die steile Böschung zum Thumsee hinabgestürzt und frontal gegen einen Baum geprallt. Der junge Mann hatte Glück im Unglück, konnte sich selbst aus dem schwer beschädigten Auto befreien und kam nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mit leichteren Verletzungen davon. Ein erster Atem-Alkoholtest der Polizei ergab einen Wert von 1,16 Promille.
Der 18-Jährige aus dem mittleren Landkreis war von Bad Reichenhall kommend auf dem Nachhauseweg, als er direkt am Thumsee unmittelbar vor Beginn einer Holzleitplanke nach rechts von der Fahrbahn abkam, über die steile Böschung zum See hinabstürzte und frontal gegen einen Baum prallte, wobei unter anderem die Airbags auslösten.
Ein Anwohner am Thumsee hatte den Unfall bemerkt und bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf abgesetzt, die daraufhin sofort die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall und ihren Löschzug Karlstein sowie das Reichenhaller Rote Kreuz mit Rettungswagen, Notarzt und Einsatzleiter alarmierte, da angenommen wurde, dass der Fahrer eingeklemmt sei. Als die ersten Retter eintrafen, konnten sie Entwarnung geben, da der Fahranfänger bereits aus dem Wagen war und nach erster Einschätzung nur leichtere Verletzungen erlitten hatte. Das Rote Kreuz brachte ihn nach notärztlicher Erstversorgung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.
27 Feuerwehrleute waren mit vier Fahrzeugen vor Ort. Sie stellten den Brandschutz sicher, sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten den Einsatzort aus. Mit einem Atem-Alkoholtest der Polizei kam schnell der Grund für die Fahrunsicherheit des Fahranfängers ans Tageslicht: Der Alkoholwert belief sich auf umgerechnet 1,16 Promille, weshalb eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein sichergestellt wurde. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Am VW-Polo entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.
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