Der Hubschrauber konnte die Jugendliche noch rechtzeitig ausfliegen, bevor dichter Nebel einsetzte.
Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ hat am Dienstagnachmittag ein 17-jähriges Mädchen aus der Saugasse gerettet, das sich beim Abstieg vom Kärlinger Haus zum Königssee am Fuß verletzt hatte.
Die Jugendliche war mit einer 22-köpfigen Schulklasse aus Niedersachsen unterwegs, wobei der Lehrer nach dem Unfall per Handy einen Notruf absetzte. „Christoph 14“ konnte den Unfallort in der Mitte der Saugasse in rund 1.400 Metern Höhe rasch finden; da das Gelände zum Anlanden zu steil war, brachte der Pilot den Notarzt von der Saletalm aus am sieben Meter kurzen Rettungstau zu der Verletzten, die im Rettungssitz gesichert und ausgeflogen wurde. „Christoph 14“ flog die Jugendliche dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall.
Die Schulklasse stieg weiter ab und wurde von einem bestellten Boot zur Seelände gebracht, da die reguläre Schifffahrt bereits beendet war. Kurz nach dem Tau-Einsatz fiel dichter Nebel in der Saugasse ein, so dass eine Hubschrauber-Rettung nicht mehr möglich gewesen wäre.
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