Mit einer fast zweijährigen Freiheitsstrafe für den Fahrer und einer Anzeige wegen Drogenschmuggel für die Beifahrerin endete gestern die Fahrt für zwei in München lebende Bulgaren.
Eine Streife der PI Fahndung Traunstein kontrollierte am Dienstagmorgen einen bulgarischen Opel Corsa, welcher kurz zuvor über den Grenzübergang Bad Reichenhall Autobahn ins Bundesgebiet eingereist war. Bei der routinemäßigen Überprüfung der beiden Fahrzeuginsassen im polizeilichen Fahndungscomputer wurde festgestellt, dass gegen den 37-jährigen Fahrer ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel bestand. Der in München wohnhafte Bulgare wurde wegen schwerem Menschenhandel mit Zuhälterei von der Staatsanwaltschaft Kiel gesucht und hatte aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung aus dem Jahre 2002 noch 682 Tage abzusitzen.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen sowie der mitgeführten Sachen wurde dann in einer Tasche der 31-jährigen Beifahrerin eine kleine Plastiktüte aufgefunden. Darin befand sich wiederum eine zunächst unbekannte, dunkelfarbige, kristalline Substanz. Die ebenfalls in München wohnhafte Bulgarin erklärte, dass es sich dabei auf gar keinen Fall um Drogen handeln würde, sondern lediglich um zerstoßene Kopfschmerztabletten. Auch als ein Drogen-/Substanzvortest positiv auf Methamfetamin reagierte, blieb sie dabei.
Eine chemische Stoffanalyse zur Bestätigung des Vortestergebnisses wurde beim Bayer. Landeskriminalamt veranlasst.
Die als Reinigungskraft tätige Osteuropäerin konnte aufgrund ihres festen Wohnsitzes in Deutschland, im Gegensatz zu ihrem Begleiter, der in die nächste Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde, ihre Reise fortsetzen.
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