Fast 9,7 Prozent mehr Einsätze als 2010: Freilassinger Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wurde 1.612 mal alarmiert
Jürgen Huber ist als Vorstand der Notarztgemeinschaft Freilassing im Amt bestätigt worden; er wurde bei der Mitgliederversammlung mit 26 Stimmen wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Dr. Lutz Schlünder und Dr. Christoph Schmied (jeweils zehn Stimmen). Das Freilassinger Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des Roten Kreuzes wurde vergangenes Jahr von der Leitstelle Traunstein zu 1.612 Einsätzen alarmiert – ein Plus von fast 9,7 Prozent im Vergleich zu 2010.
Im Schnitt sind das 4,4 Einsätze pro Tag (2010: 4). Das Fahrzeug legte dabei 47.711 Kilometer zurück, 1,7 Prozent mehr als 2010 und half auch immer wieder grenzüberschreitend im benachbarten Österreich aus. Die insgesamt 31 Ärzte, darunter fünf Aushilfen, leisteten 8.758 Dienststunden. Der Förderverein des Notarztstandorts finanzierte zusätzliche Ausrüstungsgegenstände, darunter ein intraossäres Zugangssystem, ein CoHb-Messgerät zur Bestimmung einer möglichen Kohlenmonoxid-Vergiftung bei Rauchgasinhalation und eine mechanische Wiederbelebungshilfe zur automatischen Herzdruckmassage. Notärzte und Rettungsdienst-Mitarbeiter wurden auf Einweisungs- und Fortbildungsveranstaltungen auf die neuen Geräte geschult.
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