Ein Lkw-Fahrer nutzte die Batterien seiner Warnleuchten für einen Unterhaltungselektronikartikel, bei einem anderen Fahrer war der Feuerlöscher abgelaufen.
Am Donnerstagnachmittag führten Beamte der VPI Traunstein Gefahrgutkontrollen auf der BAB A8 durch. Gegen 16.00 Uhr wurde ein türkischer Gefahrguttransport, der mit 20 Tonnen organischen Peroxiden beladen war, einer Kontrolle unterzogen.
Hierbei wurde festgestellt, dass die vorgeschriebenen aufstellbaren Warnleuchten nicht funktionieren. Ein Blick ins Innere machte den Grund schnell erkennbar: Es waren keine Batterien eingelegt, da der Fahrer diese für einen Unterhaltungselektronikartikel verwendete. Ein Blick in den Bußgeldkatalog ließ beim Fahrer schnell die Einsicht aufkommen, dass man mit dem fälligen Bußgeld eine stattliche Anzahl von Batterien kaufen könnte. Nach Wiederherstellung des funktionsfähigen Zustands wurde die Weiterfahrt gestattet.
Gegen 18.00 Uhr wurde ein Ukrainer mit seinem Sattelzug kontrolliert. Er hatte fast 20 Tonnen Sprengstoff geladen. Bei der Kontrolle der beiden vorgeschriebenen Feuerlöscher zur Eindämmung von Entstehungsbränden wurde festgestellt, dass bei einem die Prüffrist abgelaufen war, die Funktionsfähigkeit somit nicht mehr gewährleistet war. Der Sattelzug wurde an der APS Siegsdorf abgestellt, die Weiterfahrt erst nach der Besorgung eines neuen Feuerlöschers sowie der Hinterlegung einer Sicherheit gestattet.
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