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Familienstreit am Bahnhof versucht mit Luftdruckpistole zu schlichten

Der Traunsteiner gab an, dass er mit seiner Waffe nur den Streit schlichten wollte.

Am Sonntag den 08.06.2014, gegen 23:30 Uhr wurde eine Streife der PI Freilassing zu einem verbalen Familienstreit am Bahnhof in Teisendorf beordert. Bei Eintreffen der Streife vor Ort wurden die Mitteiler angetroffen, deren Angaben zur Folge, das streitende Pärchen bereits mit ihrem Pkw in Richtung Ortsmitte davongefahren waren. An der Einmündung Marktstraße / Alte Reichenhaller Straße konnte ein aufgebrachter junger Mann und eine junge Frau aus dem Raum Hessen angetroffen werden.

Der junge Mann gab an, dass er soeben von einem anderen Mann mit einer Waffe in der Hand bedroht wurden. Zu diesem Zeitpunkt war unbekannt was der Täter mit der Bedrohung erreichen wollte. Danach flüchtete der Täter und entledigte sich zuvor noch seiner Pistole, die er unter ein in der Nähe abgestelltes Fahrzeug, warf.
Die Waffe wurde durch die eingesetzten Beamten sichergestellt.

Für eine sofort eingeleitete Fahndung, wurden mehrere Polizeistreifen an den Tatort beordert. Kurze Zeit später konnte ein 39-jähriger Mann aus Traunstein als Tatverdächtiger ermittelt werden. Dieser wurde im Anschluss unter der Adresse seiner Freundin angetroffen. Er gab an, dass er den Streit zwischen dem Pärchen aus Hessen mitbekam und diesen „schlichten“ wollte. Um seinem Schlichtungsversuch Nachdruck zu verleihen führte er eine Waffe mit.

Wie sich später heraus stellte handelte es sich bei der Waffe um eine erlaubnispflichtige Luftdruckpistole. Trotz des „guten Willens“ des Traunsteiners muss er sich strafrechtlich verantworten, da er nicht die notwendigen Erlaubnisse für eine solche Waffe vorweisen konnte.

red/Pressemitteilung Polizei Freilassing

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