Mitgliederversammlung der Notarztgemeinschaft Freilassing im Gasthof Rieschen.
Bei der Mitgliederversammlung der Notarzt-Gemeinschaft Freilassing, welche am 17. Februar im Gasthof Rieschen in Freilassing stattfand, waren neben den Mitgliedern zahlreiche Gäste anwesend. Versammlungsleiter, Notarzt Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Huber, begrüßte die Anwesenden, als Protokollführer stellte sich Dr. Max Schandert zur Verfügung.
Zu Beginn beantragte Jürgen Huber, einen Sonder-Tagesordnungspunkt aufzunehmen, der eine Satzungsänderung in der Einladungsfrist vorsieht. Hier soll die Frist von vier Wochen analog zur Satzung des Fördervereins auf zwei Wochen verkürzt werden. Einstimmig wurde die Aufnahme des Sonder-Tagesordnungspunkts angenommen, die Satzungsänderung wurde im Anschluss von der Mehrheit befürwortet.
Es folgte der Rechenschaftsbericht der Notarzt-Gemeinschaft Freilassing. So sind dem Verein drei Notärzte beigetreten, fünf sind ausgeschieden. Insgesamt zählt die Notarztgemeinschaft 39 Mitglieder, zudem kann auf einen Pool von 10 Notärzten zurückgegriffen werden, die als Springer zur Verfügung stehen.
Im Jahr 2013 wurden 8.758 Dienststunden geleistet, die Dienste konnten bis auf zwei Stunden im Februar durchgehend besetzt werden. Das Notarztfahrzeug Freilassing wurde von der Integrierte Leitstelle Traunstein zu 1.424 Notfällen alarmiert, dies entspricht einem Einsatzdurchschnitt von 3,9 Einsätzen in einem 24-Stunden-Dienst. Es wurden 64 Prozent der Einsätze (913) in der Zeit von acht bis 20 Uhr und die restlichen 36 Prozent (511) innerhalb von 20 bis acht Uhr bestritten. Das Haupteinsatzgebiet lag in der Stadt Freilassing (46%), die Gemeinden Ainring (21%) und Saaldorf-Surheim (12%) sowie die Stadt Laufen (10%). Auf Anfrage der oberösterreichischen Leitstelle Innviertel wurde auch grenzüberschreitend mit dem Österreichischen Roten Kreuz (21 Einsätze) kooperiert.
Im April des letzten Jahres wurde ein neues Notarzt-Einsatzfahrzeug an der Rettungswache Freilassing stationiert. Dabei handelt es sich um einen Skoda Superb TDI 4x4. Die DIN-Ausstattung konnte dabei um wichtige medizinische Zusatzgeräte, welche vom Förderverein Notarztstandort Freilassing finanziert wurden, ergänzt werden. Um das umfangreiche Sortiment sicher unterzubringen, wurde ein zweiter Notfallrucksack beschafft.
Bei der Kassenprüfung konnte der Vorstand der Notarztgemeinschaft, Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Huber, Dr. Lutz Schlünder und Dr. Christoph Schmied nach Vorlage des Jahres- und Kassenberichts 2013 einstimmig von den anwesenden Mitgliedern entlastet werden.
Bei den im Anschluss stattfindenden Neuwahlen des Vorstandes wurde Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Huber, Dr. Christoph Schmied und Dr. Lutz Schlünder erneut gewählt.
Der Leiter des Rettungsdienstes im BRK BGL, Markus Zekert, informierte die Anwesenden, dass nach dem stattgefundenen Neubau der Rettungswache am Rot-Kreuz-Haus Freilassing ein Appartement für die Notärzte zur Verfügung steht und bis September bezogen werden kann, nachdem weitere Detailfragen geklärt seien.
Rettungswachen-Leiter Andreas Rautter bedankt sich im Namen seiner Mitarbeiter für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr, er wünscht sich weiterhin eine enge Verzahnung von Notärzten und Rettungsdienst.
Der ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Michael Eisert, berichtet über das neue Informationsmanagement-System „Qualido“, welches Informationen und Dokumente bereitstellt und einem Aktualisierungsdienst unterliegt. Die Nutzung ist für die Notärzte kostenfrei. Dr. Eisert gibt einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten der einzelnen Arbeitsgruppen im letzten Jahr. So konnte eine einheitliche Medikamentenliste für den Leitstellenbereich Traunstein eingeführt werden. Bei künftigen Treffen nehmen auch Apotheker des Klinikum Traunstein und der Kreisklinik Altötting teil. Im Bereich Aus- und Fortbildung soll nach der gelungenen Ausrichtung eines überregionalen Rettungsdiensttages in Traunstein wieder ein Themen- und Workshop-Tag stattfinden. Dazu sollen auch Kollegen aus Österreich eingebunden werden.
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