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Höchste Auszeichnung des Roten Kreuzes für Gerhard Däuber und Rudi Schierghofer

René Feldt wird für seine besonderen Verdienste in der Ortsgruppe Berchtesgaden mit der Wasserwacht-Medaille in Bronze geehrt.

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der BRK-Wasserwacht in Oberbayern, Claus Hieke hat auf der Jahreshauptversammlung der Kreis-Wasserwacht den langjährigen Ortsvorsitzenden der Berchtesgadener Wasserwacht, Gerhard Däuber und den Vorsitzenden der Kreis-Wasserwacht, Rudi Schierghofer mit dem DRK-Ehrenzeichen ausgezeichnet; das einzige DRK-Abzeichen mit Ordenscharakter und die höchste Auszeichnung des Roten Kreuzes. René Feldt wurde für seine besonderen Verdienste in der Ortsgruppe Berchtesgaden mit der Wasserwacht-Medaille in Bronze geehrt.

Däuber ist seit 45 Jahren bei der Wasserwacht aktiv und zum Synonym für die Organisation geworden; lange Zeit davon als Ausbilder, Technischer Leiter oder Vorsitzender. „Seit gefühlten hundert Jahren führt er jeden Donnerstag das Jugendtraining durch“, berichtete Hieke. Er ist darüber hinaus Einsatzleiter Wasserrettung, Mitglied der Wiederbelebungslehrgruppe und kümmert sich federführend um die jährliche, kostenfreie G31-Untersuchung der Wasserwacht-Rettungstaucher in der Kreisklinik. Er sammelte viele Spenden für die Ausstattung des neuen Rettungsboots am Königssee und organisierte die Einweihungsfeier. „Kamerad Däuber drängt sich nicht in den Vordergrund und überzeugt durch fachliches Können, unermüdliches Engagement und nicht nachlassende Einsatzbereitschaft, weshalb er über Jahrzehnte hinweg zum allseits respektierten Vorbild geworden ist“, lobte Hieke.

Rudi Schierghofer ist seit 1968 im Roten Kreuz und seit 1972 in der Wasserwacht aktiv und übt seit über 30 Jahren Führungsämter aus, während der letzten Jahre war er Technischer Leiter und Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht. Er machte sich vor allem in der Ausbildung von Schwimmanfängern und Rettungsschwimmern verdient. Allein in der Bundeswehr bildete er über 2.000 Soldaten zu Rettungsschwimmern aus. „Mit Schwimmkursen versuchen wir präventiv, in der Bevölkerung gegen den Ertrinkungstod anzukämpfen; leider geht aber die Bereitschaft zum Erwerb der Rettungsschwimmscheine seit Jahren deutlich zurück“, bedauerte Schierghofer.

Ein besonderes Jubiläum konnte die BRK-Wasserwacht im Berchtesgadener Land 2013 mit ihrem Schulschwimmwettbewerb feiern: Seit mittlerweile einem viertel Jahrhundert organisiert Schierghofer eine landkreisinterne Siegerehrung; und das mit großem Motivationserfolg, denn im Schuljahr 2012/2013 kommen mit 114 Klassen und 2.210 Kindern und Jugendlichen fast 52 Prozent aller Teilnehmer auf Landesebene aus dem Berchtesgadener Land. Die heimischen Kinder und Jugendlichen schwimmen dabei ganz vorne mit und belegen durch die Bank Spitzenplätze. Das Motiv, warum die BRK-Wasserwacht so viel Aufwand betreibt und den Wettbewerb seit über einem halben Jahrhundert organisiert, ist einfach: „Je mehr Kinder gut schwimmen können, desto weniger passiert an den Gewässern; Prävention ist eine unserer wichtigsten Aufgaben“, erklärt der Wasserwacht-Vorsitzende, der Lehrer und Kinder seit einem viertel Jahrhundert unermüdlich motiviert.

red/Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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