Der Mann zählte 20 5-Euroscheine vor, ließ beim Tausch aber 10 Scheine wieder verschwinden.
Die Masche ist immer die gleiche. Der Täter betritt ein Geschäft und lässt sich kleine Geldscheine in einen großen Schein wechseln oder umgekehrt. Bei der Geldübergabe wird viel geredet und gestikuliert und durch geschickte Manipulation ein Teil des Geldes unterschlagen. Ein solcher Fall ereignete sich nun in der Sägewerkstraße in Freilassing in einem Bekleidungsgeschäft.
Am Montag, den 09.12.2013, gegen 12:45 Uhr, betrat ein unbekannter Mann mit südosteuropäischem Aussehen, ein Bekleidungsgeschäft in der Sägewerkstraße in Freilassing. Der Mann ging sofort an die Kasse, und bat die dortige Verkäuferin ihm einen Stapel 5,- Euro Scheine in einen 100.- Euroschein zu wechseln. Der Mann zählte ihr das Geld vor. Der aufmerksamen Kassenkraft fiel jedoch auf, dass er nur 19 Stück, 5.- Euroscheine vorgelegt hatte und sagte ihm das.
Der Mann nahm daraufhin den Stapel Kleingeld wieder an sich, holte weiteres Geld aus seiner Tasche und zählte diesmal 20 Scheine vor. Die Verkäuferin gab ihm daraufhin den 100.- Euro Schein aus der Kasse und die Geldscheine wechselten die Besitzer. Der Mann verließ nun sofort das Geschäft. Als die Verkäuferin dann das Geld nachzählte, stellte sie fest, dass sie nur 50.- Euro in 5.- Euro Scheinen bekommen hatte. Der Mann hatte während der Geldübergabe durch seine geschickten Hände 10 Stück der 5,- Euro Scheine verschwinden lassen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass gerade zum Weihnachtsgeschäft wieder vermehrt mit gleichgelagerten Betrugsdelikten zu rechnen ist.
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