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Mit Falschgeld in Chinarestaurant und Café bezahlt

In mindestens zwei Fällen versuchten Personen am Dienstag, 26.11.2013, in Bad Reichenhall Falschgeld an den Mann zu bringen. Ein 29-jähriger Rumäne wurde festgenommen. Die Polizei warnt vor weiteren Versuchen und bittet Geschäfte und Betriebe Geldscheine bei der Annahme genau zu prüfen.

Bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe drohen bei „Inverkehrbringen von Falschgeld“ - so die genaue Bezeichnung der Tat laut Strafgesetzbuch, derer sich am Dienstag ein 29-jähriger Rumäne und noch weitere, bisher unbekannte Personen, verdächtig gemacht hat.

Meist versuchen die Täter in Geschäften geringwertige Sachen zu kaufen oder in Lokalen günstige Getränke zu bestellen, um bei der Bezahlung den gefälschten Geldschein an den Mann zu bringen und eine möglichst hohe Summe echten Wechselgeldes als Gewinn einzuheimsen.

Dienstag wurden gleich zwei Fälle in Bad Reichenhall bekannt und es wird befürchtet, dass noch weiter Täter versuchen könnten, ihre unechten Geldscheine auszubringen.

Die Polizeiinspektion Bad Reichenhall wurde am späten Dienstagvormittag zunächst aus einem China Restaurant und kurze Zeit später von Mitarbeitern eines Cafés angerufen. In dem China Restaurant hatten sich zwei Männer und zwei Frauen Kaffee bestellt. Weniger als 10 Euro betrug die Rechnung und einer der südländisch wirkenden Männer bezahlte diesen Betrag mit einem 100-Euro-Schein. Die Bedienung bemerkte Auffälligkeiten an dem Geldschein, konnte die Personen noch vor dem Lokal abfangen und die Bezahlung mit anderen Geldscheinen erwirken. Trotz sofort nach Verständigung eingeleiteter Fahndung konnte die Personengruppe nicht ausfindig gemacht werden.

Einen 29-Jährigen gelang es hingegen festzunehmen, der fast zeitgleich in einem Café mit einem 100er eine Tasse Kaffee zu bezahlen versuchte. Die Bedienung hatte ebenfalls Verdacht geschöpft, den Schein in der nebenliegenden Bank kurz prüfen lassen und die Polizei verständigt. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den Mann noch in dem Café fest.

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Herkunft der Geldscheine ist derzeit noch nicht geklärt. Bei ihnen handelt es sich jedoch um eher schlichte Fälschungen in Form von Farbkopien.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor Falschgeld und bittet bei der Annahme von Geldscheinen deren Echtheit zu prüfen.

Dazu ist es ratsam auf die Qualität des Banknotenpapiers zu achten, dieses muss sich fest und griffig anfühlen. Neben vielen anderen Sicherheitsmerkmalen ist nach wie vor das auf jeder Banknote zu findende Hologramm ein wichtiger Hinweisgeber für die Echtheit. Hier finden sich - je nach Betrachtungswinkel - der Wert des Geldscheines oder ein anderes Motiv.

Weitere Infos zu Wasserzeichen, Mikroschrift und allen anderen Fälschungssicherungen sind zu erhalten unter: www.polizei-beratung.de

Pressemitteilung Polizei Oberbayern Süd

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