Kleintransporter einer Baufirma stößt auf der Kreisstraße BGL4 mit Mercedes B-Klasse zusammen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Freitagnachmittag gegen 14.15 Uhr auf der Leopoldstraße (BGL4) bei Bayerisch Gmain ein Ford-Transit-Pritschenwagen eines Bauunternehmens und eine Mercedes-B-Klasse zusammengestoßen, wobei der Kleintransporter auf die rechte Seite kippte. Nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes wurden zwei Beteiligte schwer, zwei weitere mittelschwer und ein Fünfter leicht verletzt. Die Patienten waren zum Teil eingeschlossen, konnten aber von Ersthelfern und der Feuerwehr rasch befreit werden.
Den Ermittlungen der Reichenhaller Polizei zufolge fuhr ein 30-jähriger Teisendorfer gegen 14.10 Uhr mit dem Baufahrzeug von Bayerisch Gmain kommend in Richtung Marzoll. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er nach links in den Gegenverkehr und streife mit dem Außenspiegel ein Auto aus dem Raum Berchtesgaden. Der 74-jährige Fahrer konnte noch nach rechts ausweichen und somit einen Zusammenstoß vermeiden. Ein hinter dem Berchtesgadener fahrender 68-jähriger Mann aus Bayerisch Gmain konnte nicht mehr ausweichen; der Kleintransporter stieß frontal mit seiner Mercedes B-Klasse zusammen, die zunächst in den Straßengraben und anschließend an den dortigen Gegenhang geschleudert wurde. Der mit insgesamt vier Insassen besetzte Ford Transit wurde durch den Aufprall ausgehoben und blieb schwer beschädigt auf der rechten Seite auf der Straße liegen.
Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Bayerisch Gmain, Großgmain und Bad Reichenhall sowie das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen, vier Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, dem Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ zum Unfallort. Notärzte und Rettungsassistenten brachten die Patienten nach medizinischer Erstversorgung in die Kreisklinik Bad Reichenhall, ins Klinikum Traunstein und ins Salzburger Landeskrankenhaus. Der 30-jährige Unfallfahrer blieb nahezu unverletzt und wurde per Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert; zwei seiner Mitfahrer wurden mit jeweils einem Hubschrauber nach Salzburg und Traunstein geflogen. Ein weiterer Mitfahrer und der Insasse des Mercedes wurden mittelschwer verletzt und mit zwei Rettungswagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht.
Die Feuerwehr kümmerte sich um die technische Rettung, stellte den Brandschutz sicher, regelte den Verkehr, band ausgelaufene Betriebsstoffe und reinigte die Fahrbahn. Während der Rettungs- und Bergearbeiten war die Leopoldstraße für über zwei Stunden teilweise komplett gesperrt, wobei der restliche Verkehr großräumig umgeleitet wurde. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
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