Audifahrer übersieht auf der B20 beim Anfahren vom Fahrbahnrand vorfahrtberechtigten Mitsubishi.
Glück im Unglück hatte am Samstagmittag ein 52-jähriger Ainringer: Als er mit seinem Mitsubishi in Richtung Piding unterwegs war, wurde sein Auto am Gablerknoten plötzlich von einem Audi Q7 gerammt, dessen Fahrer kurz am rechten Fahrbahnrand angehalten hatte. Der Wagen des Ainringers drehte sich um 180 Grad und schleuderte über die gesamte Fahrbahn auf den Grünstreifen, wobei gerade kein Fahrzeug entgegenkam. Er überstand den Unfall leicht verletzt.
Nach Angaben der Reichenhaller Polizei hatte ein 47-jähriger Mann aus dem Raum Zell am See gegen 12 Uhr mit seinem Audi am rechten Fahrbahnrand der B20 am Gablerknoten kurz gehalten. Als er in Richtung Piding weiterfahren wollte übersah er beim Einfahren in den fließenden Verkehr den ebenfalls in Richtung Piding fahrenden Mitsubishi eines 52-jährigen Ainringers. Der Zeller rammte mit dem linken vorderen Fahrzeugeck die rechte Fahrzeugseite des Ainringers, woraufhin der angefahrene Wagen sich um 180 Grad drehte, über beide Fahrspuren schleuderte und entgegen der Fahrtrichtung am linken Fahrbahnrand liegen blieb. Glücklicherweise kam gerade kein Gegenverkehr.
Ein Ersthelfer und ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes, der zufällig mit einem Einsatzquad an der Unfallstelle vorbei kam, setzten einen Notruf ab und sicherten die Unfallstelle ab. Nach erster Einschätzung wurde der Ainringer leicht verletzt; eine nachgeforderte Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte ihn zur ambulanten Behandlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Alle vier Insassen im Audi, darunter ein einjähriges Kleinkind, blieben unverletzt. Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall nahmen den genauen Unfallhergang auf.
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