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Vier Verletzte bei Auffahrunfall auf der A8 bei Aufham

Drei Autos krachen in Fahrtrichtung München ineinander – kilometerlange Staus in beide Richtungen.

Bei einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos sind am Sonntagvormittag auf der A8 in Fahrtrichtung München auf Höhe der Aufhamer Autobahnunterführung Jechlinger Straße ein Beteiligter schwerer und drei weitere leichter verletzt worden. Die Freiwillige Feuerwehr Piding, das Rote Kreuz und die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein waren im Einsatz. Neben kilometerlangen Staus im Reiseverkehr entstand Sachschaden in Höhe von rund 35.000 Euro.

Den Ermittlungen der Autobahnpolizei zufolge war ein 54-Jähriger Mazda-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen mit seiner Familie auf der A8 in Richtung München unterwegs, als er Höhe Aufham im starken Rückreiseverkehr wegen einem kurzen Stau abrupt abbremsen musste. Ein 56-Jähriger aus Rheinland-Pfalz war ebenfalls mit seiner Frau auf Heimfahrt aus dem Urlaub und übersah den Bremsvorgang seines Vordermanns; er konnte mit seinem Toyota nicht mehr rechtzeitig anhalten und krachte in das Heck des Mazda. Ein nachfolgender 32-Jähriger Fahrer eines Audi Cabrio aus Pfaffenhofen krachte schließlich noch in den Toyota des 56-Jährigen, wobei er die beiden Unfallfahrzeuge noch einmal ineinander schob.

Die Leitstelle Traunstein schickte gegen 10.20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Piding und das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen aus Bad Reichenhall, dem Ruhpoldinger Notarzt und dem österreichischen Notarzthubschrauber „Christophorus 14“ aus Niederöblarn (Steiermark) zum Unfallort, der gerade einen Patienten nach Salzburg gebracht hatte und wenige Minuten später auf der komplett gesperrten Autobahn landen konnte. Entgegen erster Angaben im Notruf war niemand der Insassen eingeklemmt.

Das Rote Kreuz transportierte den schwerer verletzten 56-Jährigen aus Rheinland-Pfalz per Hubschrauber und seine leichter verletzte, gleichaltrige Frau zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Eine leicht verletzte 51-jährige Frau und ein leicht verletztes zwölfjähriges Mädchen aus dem Auto des 54-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen mussten ebenfalls per Rettungswagen ins Klinikum Traunstein eingeliefert werden. Die Insassen des Audi blieben unverletzt.

Feuerwehr und Autobahnpolizei sicherten die Unfallstelle ab und mussten die A8 für rund eine halbe Stunde komplett sperren, wodurch sich im dichten Reiseverkehr ein kilometerlanger Stau bis weit zurück nach Österreich bildete. 25 Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher, kehrten Splitter zusammen, banden ausgelaufene Betriebsstoffe und leiteten den restlichen Verkehr bis kurz vor 12 Uhr einseitig an der Unfallstelle vorbei; die Autobahnmeisterei Siegsdorf war mit drei Mann vor Ort. In Richtung Salzburg musste der linke Fahrstreifen gesperrt werden, wodurch ein zehn Kilometer langer Stau entstand. Die Verkehrspolizeiinspektion Traunstein war mit drei Fahrzeugen vor Ort und nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Der beim Unfall entstandene Gesamtschaden liegt bei etwa 35.000 Euro.

Pressemitteilung BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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