Ein stark betrunkener 34-Jähriger rollte 8-10 Meter einen Abhang hinunter. Die Feuerwehr musste ihn mit einem Schleifkorb wieder nach oben ziehen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen Mitternacht, wurde die Rettungsleitstelle informiert, dass am Bahnhofsfußweg in Berchtesgaden eine Person über die Böschung hinunter gekugelt sein soll.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte von Roten Kreuz und einem Notarzt stellte sich heraus, das die 34-jährige wohlbeleibte und stark alkoholisierte Person eben auf Grund dieser Alkoholisierung trotz Geländer einen Abhang etwa 8 - 10 Meter hinunter gekugelt war.
Auf dem Fußweg befindliche Personen hörten eine Person röcheln und verständigten die Hilfsorganisationen.
Da eine Bergung der Person durch die Rettungskräfte auf Grund des Gewichtes der Person und des Geländes nicht möglich war, wurde nachträglich die Feuerwehr Berchtesgaden zur Bergung und Ausleuchtung der Einsatzstelle angefordert. Da eine Unterkühlung drohte, wurde der Mann vorab mit Wärmepackungen und Decken gegen die weitere Auskühlung durch die Sanitäter geschützt. 15 Feuerwehrmänner mit drei Fahrzeugen waren bei der Aktion im Einsatz.
In einem sogenannten Schleifkorb wurde die Person auf den Fußweg gezogen und mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus Berchtesgaden gebracht. Der Verunfallte hatte Glück, denn ein Stück weiter unten wäre er über eine etwa 2 Meter hohe Wand auf einen alten Fußweg gestürzt, was mit Sicherheit nicht so glimpflich abgegangen wäre.
Neben der Unterkühlung und eventuell Schürfwunden, dürfte dem Herrn nichts weiter passiert sein.
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