Weiterer Waldbrand im Landkreis Berchtesgadener Land: Wald gerät am Kranzbergkogel in Schneizlreuth in BrandAKTUALISIERT
Beim Brand am Kranzbergkogel westlich von Schneizlreuth werden seit den frühen Morgenstunden die Löscharbeiten fortgesetzt. Die Brandstelle ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein Bodenfeuer mit Glutnestern im Waldboden auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmeter. Letztes Update: 7. August, 14 Uhr: Brand aus.
Am Dienstag, 04.08.2026, war gegen 17.30h im Bereich des Kranzbergkogels westlich von Schneizlreuth eine Rauchentwicklung gemeldet worden. Die umgehend eingeleitete Lageerkundung mittels der Landkreisdrohne der Feuerwehr bestätigte an der gemeldeten Örtlichkeit eine Brandstelle. Daraufhin wurde unverzüglich erste Löschmaßnahmen aus der Luft durchgeführt und erste bodengebundene Einsatzkräfte der Feuerwehr in das betroffene Gebiet entsandt.
Die Löschmaßnahmen werden unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt. Dieser wurde nach Feststellung des Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) durch das Landratsamt Berchtesgadener Land mit der Einsatzleitung beauftragt.
Stand 20 Uhr
Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei waren seit den frühen Morgenstunden bei den Löscharbeiten im Einsatz. Eine Ausweitung des Brands konnte verhindert werden. Bislang konnte das Bodenfeuer in dem unerschlossenen Gebiet am Kranzbergkogel, bei dem insbesondere Schutz- und Naturwald betroffen ist, aber noch nicht vollständig abgelöscht werden.
Aufgrund der heranziehenden Gewitterlage wurde um 17:00 Uhr entschieden, die Einsatzkräfte ins Tal zu verlegen. Die Löschmaßnahmen werden am morgigen Donnerstag, 6. August 2026, weiterhin unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt.
Die koordinierte Fortführung der Löscharbeiten ist ab den frühen Morgenstunden vorgesehen. In der Einsatzleitung laufen bereits die entsprechenden Vorbereitungen.
Stand 6. August, Mittag
Die Einsatzkräfte haben bereits seit dem frühen Morgen erneut vom Boden aus an der Eindämmung der Brandstelle gearbeitet. Aufgrund eines erneuten Aufflammens mit einer leichten Ausweitung der Brandstelle nach unten – die Einsatzkräfte gehen von maximal 200 Quadratmetern aus –während der Nachtstunden, in denen nicht gelöscht werden könnte, hat die Einsatzleitung entschieden, die Löscharbeiten zusätzlich erneut mit Hubschraubern aus der Luft zu unterstützen. Derzeit ist ein Hubschrauber mit den Löschmaßnahmen betraut. Ein weiterer steht für den Materialtransport und Erkundung zur Verfügung. Die offenen Flammen konnten bereits wieder gelöscht werden, nun konzentrieren sich die Arbeiten erneut auf die Glutnester im Boden. 114 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen sind derzeit im Einsatz.
Die Planung für den weiteren Tag werden wetterabhängig angepasst, da für den Nachmittag mit Gewittern gerechnet werden muss.
Stand 6. August, 19:30 Uhr
Das Bodenfeuer in dem unerschlossenen Gebiet am Kranzbergkogel bei Schneizlreuth konnte am heutigen Donnerstag erneut unter Kontrolle gebracht, aber noch nicht vollständig abgelöscht werden. Rund 114 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Aufgrund der heranziehenden Gewitterlage musste um 15:30 Uhr entschieden werden, die Einsatzkräfte wieder ins Tal zu verlegen. Die Löschmaßnahmen werden daher am morgigen Freitag, 7. August 2026, unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt. Der durch das Landratsamt Berchtesgadener Land festgestellte Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) bleibt bis auf Weiteres bestehen.
Stand 7. August, 14 Uhr
Die Lage beim Brand am Kranzbergkogel westlich von Schneizlreuth hat sich über Nacht aufgrund der Regenfälle deutlich entspannt. Seit dem Morgen liefen gezielte Nachlöscharbeiten. Mittlerweile konnte der Brand abgelöscht werden.
Die Erkundungsflüge mit der Landkreisdrohne am Freitagmorgen haben gezeigt, dass sich die Brandstelle über Nacht nicht wieder ausgebreitet hat und nur noch einzelne Glutnester von den Einsatzkräften am Boden gelöscht werden mussten. Löscharbeiten mit einem Hubschrauber waren nicht mehr nötig. Für den Nachmittag steht ein Helikopter für den Materialtransport zur Verfügung.
Um 14:00 Uhr konnte damit offiziell „Feuer aus“ mitgeteilt werden. Der vom Landratsamt Berchtesgadener Land festgestellte Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) wurde damit ebenfalls aufgehoben. Die Einsatzleitung geht vom Örtlichen Einsatzleiter Michael Brandl zurück an die Gemeinde Schneizlreuth. Die Örtliche Feuerwehr wird die Brandstelle in den kommenden Tagen noch beobachten.
Um die koordinierte Durchführung der restlichen Arbeiten am Nachmittag zu unterstützen, hat das Landratsamt entschieden, die Sperre der B305 durch Weißbach noch bis zum Abend zu verlängern. Die Sperre soll spätestens um 22:00 Uhr aufgehoben werden.
Das Landratsamt danken allen Einsatzkräften und beteiligten Organisationen, die in den vergangenen Tagen unermüdlich im Einsatz waren.

