Ausgezeichnet wurden Vera Mutz für ihre Arbeit zur Verbuschung von Almwiesen und Hannah Leonie Bayha für Berechnungen am Eisbach-Schwemmfächer in St. Bartholomä.
Der Verein „Freunde des Nationalparks Berchtesgaden e.V.“ zeichnet einmal jährlich herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden aus, die sich mit Nationalparkthemen beschäftigen. „Mit unserem Preis würdigen wir die Leistungen junger Studierender. Diese Anerkennung zum Studienabschluss würdigt besonders herausragende Leistungen und kann der Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere sein“, erklärt der Vereinsvorsitzende Manfred Bauer anlässlich der diesjährigen Preisverleihung.
Vera Mutz von der Technischen Universität München erhielt den mit 500 Euro dotierten Förderpreis für die beste Masterarbeit (Thema: Verbuschung von Almwiesen: Auswirkungen auf Artenzusammensetzung und die Diversität von Gefäßpflanzen sowie auf Pflanzen-Herbivor-Interaktionen im Nationalpark Berchtesgaden). In ihrer Arbeit zeigte die Studentin, wie wichtig ein angepasstes Weidemanagement für die Biodiversität auf Almen ist. Mutz hatte für ihre Masterarbeit an einem Projekt mitgearbeitet, in dem die Nationalparkverwaltung eng mit den Almbauern kooperiert, um die Almbewirtschaftung an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
300 Euro für die beste Bachelorarbeit ging an Hannah Leonie Bayha von der Universität Bayreuth (Thema: Spätglaziale bis holozäne Entwicklung des Schwemmfächers St. Bartholomä). Die Studentin berechnete in ihrer Arbeit unter anderem den Zeitpunkt, an dem der Schwemmkegel des Eisbaches bei St. Bartholomä den Königssee in zwei Seen teilen wird. Nach ihren Berechnungen werden bis dahin noch mindestens 5.200 Jahre vergehen. „Mit der Namensfindung für den neuen See zwischen Königssee und Obersee haben wir also noch etwas Zeit“, kommentierte Nationalparkleiter Dr. Baier das Ergebnis mit einem Augenzwinkern.
Beide Arbeiten überzeugten die Jury hinsichtlich der Bewertungskriterien wissenschaftliche Qualität, Innovation und Methodik, Relevanz für das Nationalpark-Management sowie durch die Qualität der Darstellung. Im Rahmen der Preisverleihung betonte Nationalparkleiter Dr. Baier: „Mit ihren Arbeiten haben beide Forscherinnen einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres Nationalparkmanagements sowie für die Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Der Förderpreis soll Studierende verschiedener Fachrichtungen motivieren, im Nationalpark Berchtesgaden zu forschen und nationalparkrelevante Themen in ihren Abschlussarbeiten aufzugreifen.“
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