Zum ersten Mal hat die Stadt Bad Reichenhall die Anwohnerinnen und Anwohner der Wisbacherstraße per Briefkasteneinwurf zu einem öffentlichen Alleebegang eingeladen. Die Resonanz war bemerkenswert.
28 Personen nahmen am Montag, den 9. Februar 2026, an dem Vor-Ort-Termin teil und informierten sich über den Zustand der Baumallee sowie über geplante Maßnahmen.
Stadtbaumeister Thomas Knaus und Stadtgartenmeister Martin Haberlander führten gemeinsam mit dem Umweltreferenten Michael Nürbauer und Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei durch die Allee. Haberlander erläuterte die Ergebnisse der jüngsten Baumkontrollen und beantwortete zahlreiche Fragen der Teilnehmenden. Die Veranstaltung wurde bewusst als transparentes Informationsangebot gestaltet, nachdem sich im Vorfeld viele Bürgerinnen und Bürger nach den geplanten Arbeiten erkundigt hatten.
Die Untersuchungen ergaben, dass vier Winterlinden aufgrund schwerer Vorschäden – darunter Anfahr- und Kronenschäden sowie ein Befall mit dem Brandkrustenpilz – nicht mehr standsicher sind. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen diese Bäume gefällt werden. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Wenn die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist, müssen wir handeln“, erklärte Haberlander.
Für den Großteil der Allee fällt das Ergebnis jedoch vorerst positiv aus: Der Altbestand bleibt aus heutiger Sicht erhalten. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, sind verschiedene Pflegemaßnahmen vorgesehen – darunter die Erneuerung veralteter Kronensicherungen, die Entfernung von Totholz sowie notwendige Baumschnittmaßnahmen. Aktuelle Kontrollen hatten ergeben, dass die vorhandenen Kronensicherungen in den Altbaumbeständen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen und daher einer Erneuerung bedürfen.
Zudem informierte die Stadt über geplante Nachpflanzungen, die jedoch erst im Zuge zukünftiger Tiefbauarbeiten – etwa an Versorgungsleitungen oder einer möglichen Gehsteigerneuerung – umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang soll auch ein Konzept erarbeitet werden, das Möglichkeiten zur Erweiterung der Baumstandorte aufzeigt und die langfristige Entwicklung der Allee stärkt.
Umweltreferent Nürbauer begrüßte die offene Kommunikation der Stadt und den direkten Austausch mit der Bürgerschaft. Er sei im ständigen Austausch mit der Stadtgärtnerei, man habe viele gemeinsame Termine vor Ort. Zum Abschluss bedankten sich Stadtbaumeister Knaus und Stadtgartenmeister Haberlander für das große Interesse und die konstruktiven Rückmeldungen.
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