In zwei Zügen entdeckten die Schienenfahnder einen 40-Jährigen mit einem gefälschten Führerschein und einen 42-Jährigen mit einer Kleinmenge Marihuana. Am Neujahrstag wurde bei Piding ein Rumäne mit einem Joint erwischt. Ein 26-Jähriger unter Drogeneinfluss wurde in Bad Reichenhall gestoppt. Mit einem gefälschten Führerschein versuchte sich ein Ukrainer auszuweisen. In einem Regionalzug erwischten die Schienenfahnder einen wegen versuchten Mords gesuchten Pakistaner.
Am Montagvormittag, den 29.12.2025, kontrollierten Beamte der Grenzpolizei Piding in einem Reisezug auf Höhe des Hauptbahnhofes Bad Reichenhall einen 40-jährigen Mann mit deutsch-russischer Staatsangehörigkeit, der sich mit einem rumänischen Führerschein ausweisen wollte. Die eingesetzten Beamten stellten bei der Überprüfung fest, dass es sich hierbei um eine Totalfälschung handelte. Der gefälschte Führerschein wurde sichergestellt, und gegen den Mann wurde Anzeige wegen Urkundenfälschung erstattet.
Am Abend des gleichen Tages führten die Beamten weitere verdachtsunabhängige Kontrollen in verschiedenen Fernverkehrszügen durch und konnten hierbei auf Höhe Freilassing einen 42-jährigen österreichischen Staatsbürger feststellen, welcher etwa 15 Gramm Marihuana von Deutschland nach Österreich zu schmuggeln versuchte. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt, und der Beschuldigte wird sich strafrechtlich verantworten müssen.
Diese Kontrolltätigkeiten tragen maßgeblich zur Stärkung der grenzüberschreitenden Sicherheit und zur Bekämpfung des Drogenhandels bei. Die Grenzpolizei setzt auf konsequente Kontrollen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Zusammenarbeit mit internationalen Behörden zu intensivieren.
Ein 29-jähriger rumänischer Staatsangehöriger wurde am Neujahrstag in den Nachmittagsstunden von einer Streifenbesatzung der Grenzpolizei Piding, an der Autobahnraststätte in Piding, kontrolliert. Er war zuvor mit seinem Pkw auf der Autobahn A 8 unterwegs mit Fahrrichtung ins benachbarte Österreich. Bei der Durchsuchung der Person konnte in der Jackentasche ein Joint aufgefunden werden. Laut den Angaben des Reisenden hatte er diesen ganz vergessen. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz aufgenommen und der Joint wurde sichergestellt. Da sich ein vorangegangener Drogenkonsum nicht bestätigte, konnte der Reisende nach Beendigung der Maßnahmen die Reise nach Österreich fortsetzen.
Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Anton-Winkler-Straße in Bad Reichenhall zeigte in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 26-jähriger Verkehrsteilnehmer diverse drogentypische Auffälligkeiten. Zudem wirkte der Fahrer bei der Kontrolle sichtlich nervös. Ein Drogenschnelltest bestätigte schließlich einen vorangegangenen Konsum von Betäubungsmitteln und deren Einfluss während der Fahrt mit dem Kraftfahrzeug. Die Weiterfahrt wurde von den Beamten vor Ort unterbunden und eine Blutentnahme beim Betroffenen durchgeführt. Dem Fahrer erwartet nun eine Verkehrsordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz und einem damit verbundenen Bußgeld sowie 1-monatigen Fahrverbot.
Beamte der Grenzpolizei Piding kontrollierten am Vormittag des 01.01.2026 einen Pkw mit niederländischem Ausfuhrkennzeichen, welcher auf der BAB A 8 in Fahrtrichtung Österreich unterwegs war. Die Kontrolle fand am Parkplatz Angerer Berg statt.
Dabei händigte der Fahrzeugführer, ein 20-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger, neben seinem Reisepass auch seinen nationalen ukrainischen Führerschein den Kontrollkräften aus. Diese erkannten den Führerschein als Totalfälschung. Im weiteren Verlauf wurde er wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Das Falsifikat wurde sichergestellt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurde er auf freien Fuß entlassen.
Schienenfahnder der Grenzpolizei Piding kontrollierten am Freitagnachmittag, 02.01.2026, im Zug von München nach Salzburg, Höhe Teisendorf, einen 25-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen. Hierbei wurde festgestellt, dass dieser von Italien zum Zwecke der Auslieferung gesucht wurde, da er verdächtigt wird, im Mai vergangenen Jahres in Italien einen Mordversuch begangen zu haben.
Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München wurde der Mann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt und im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er bis zur Auslieferung nach Italien bleiben wird.
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