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Verkehrskontrollen von 17. bis 23. November 2025

Nur wenige Pkw waren bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Bischofswiesen zu schnell. Auf der A8 hatte ein Belarusse nur einen gefälschten Führerschein. Ein 28-Jähriger hatte bei der Einreise ein Butterflymesser dabei. Mit Drogen und mehreren Tausend Zigaretten, jedoch ohne Pkw-Versicherung, war ein TÜrke auf der A8 unterwegs. Die Bundespolizisten hatten am Wochenende wieder zahlreiche Fahndungserfolge, darunter an den Grenzen in Laufen und Freilassing.

Bischofswiesen


Am Montag, 17.11.2025 wurde in Bischofswiesen in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein eine Verkehrskontrolle durchgeführt.

Kontrollort: Bischofswiesen, B 20, Fahrtrichtung Berchtesgaden, Kontrollzeit von 11.30 – 16.40 Uhr, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt hier 70 km/h.

Im genannten Zeitraum passierten 1896 Fahrzeug die Kontrollstelle, dabei war nur ein Fahrzeug so schnell unterwegs, dass Anzeige erstattet werden muss. Bei weiteren 12 PKW Lenkern werden bei geringerer Geschwindigkeitsüberschreitung Verwarnungsgelder erhoben. Im gesamten betrachtet war an diesem Tag erfreulicherweise eine niedrige Beanstandungsquote zu verzeichnen. Der schnellste Fahrzeugführer wurde mit einer Geschwindigkeit von 94 km/h gemessen.

Anger


Am Vormittag, des 19.11.2025, führten Einsatzkräfte der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der Bundesautobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg eine Schleierfahndungskontrolle auf Höhe der Anschlussstelle Anger bei einem polnischen Kleintransporter durch.

Der Fahrzeugführer, ein Staatsangehöriger aus Belarus, wies sich zunächst mit einem gültigen Reisepass aus. Zusätzlich legte er den Beamten einen polnischen Führerschein vor. Bei der Überprüfung des Dokumentes stellten die Fahnder jedoch schnell fest, dass es sich hierbei um eine Totalfälschung handelte.

Da der Mann somit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung eingeleitet. Der gefälschte Führerschein wurde sichergestellt. Der Beschuldigte wurde im Anschluss an die Maßnahmen wieder entlassen.

Bad Reichenhall


Am 19.11.2025 kontrollierte die Grenzpolizei Piding am Grenzübergang Walserberg einen 28-jährigen slowakischen Staatsangehörigen bei seiner Einreise nach Deutschland.

Während der Kontrolle entdeckten die Beamten in seinem mitgeführten Gepäck ein Butterflymesser. Da es sich hierbei um einen nach dem Waffengesetz verbotenen Gegenstand handelt, wurde das Messer umgehend sichergestellt.

Gegen den Mann leitete die Grenzpolizei eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.

Teisendorf


Am Abend des 22.11.25 kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding auf der BAB A 8 in Fahrtrichtung München an der Behelfsausfahrt Fuchssteig einen Pkw mit deutscher Zulassung und zwei Personen besetzt. Bei einer Überprüfung der beiden Personen stellte sich sehr schnell heraus, dass der Fahrzeughalter, ein 40-jähriger im Bundesgebiet wohnhafter türkischer Staatsangehöriger, wohl seine Versicherungsprämien für den Pkw nicht bezahlt hatte. Es bestand eine Ausschreibung zur Entstempelung der Kfz-Kennzeichen. Um den Pkw genauer unter die Lupe zu nehmen wurde er zur Polizeidienststelle nach Piding/Urwies verbracht und dort eingehend durchsucht. Dabei stellten die Beamten im Fahrzeuginneren eine Kleinmenge Kokain sicher, welche dem Fahrzeughalter zuzuordnen war. Ihrer „Spürnase“ weiter folgend wurden noch ca. 6000 Zigaretten im Pkw aufgefunden, welche zum Eigenkonsum bestimmt waren. Aufgrund der festgestellten Tatsachen wurde der Fahrzeughalter wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordnung und des Betäubungsmittelgesetzes zur Anzeige gebracht und erkennungsdienstlich behandelt. Es erfolgte die Sicherstellung des Kokains und der „illegal“ eingeführten Zigaretten, bevor sich die Pkw-Insassen wieder ihrer Weiterreise widmen konnten. Die Weiterfahrt mit dem eigenen Pkw wurde jedoch unterbunden. Auch gegen den Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetzes eingeleitet.

Freilassing & Laufen


Die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing hatten in den vergangenen Tagen (21.-23. November) wieder einiges zu tun. Neben 21 versuchten unerlaubten Einreisen, 2 Schleusungen und mehreren Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz stellten die Einsatzkräfte insgesamt 36 Fahndungstreffer fest, darunter 4 Haftbefehle.

Am Freitag (21. November) kontrollierten Einsatzkräfte ein Fahrzeug mit tschechischer Zulassung am Grenzübergang in Laufen (St2103). Der 29-jährige Fahrer konnte eine gültige tschechische Identitätskarte vorzeigen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten im Handschuhfach einen „Flobert“-Revolver im Kaliber 6 mm sowie neun passende Patronen. Da der Mann keine Berechtigung zum Besitz der Waffe nachweisen konnte, besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Revolver und Munition wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein durfte der Mann seine Reise fortsetzen.

Am Samstag (22. November) kontrollierte die Bundespolizei am Bahnhof Freilassing zwei 26-jährige jemenitische Staatsangehörige. Sie konnten für die Einreise erforderliche Pässe nicht vorweisen, lediglich Fotos ihrer jemenitischen Reisepässe befanden sich auf ihren Mobiltelefonen. Aufgrund des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthalts wurden beide Personen zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Freilassing gebracht.

Im Rahmen der Vernehmungen gaben die Männer Hinweise auf einen möglichen Schleuser. Demnach sollen sie über Telefonanweisungen eines bislang unbekannten Mannes in die Bundesrepublik gelangt sein. Beide erhielten laut eigenen Angaben die Anweisung fußläufig über die Eisenbahnbrücke nach Deutschland zu laufen, um somit die Grenzkontrollen zu umgehen und unentdeckt zu bleiben. Chatverläufe und gespeicherte Rufnummern erhärteten den Verdacht. Die Bundespolizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Die Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Erstaufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet.


Am Sonntag (23. November) vollstreckte die Bundespolizei zwei Haftbefehle.

Gegen 04:30 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte einen grenzüberschreitenden Zug und überprüften dessen Passagiere. Dabei stellten sie einen 50-jährigen Kroaten fest, gegen den aufgrund Trunkenheit im Verkehr ein Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart bestand. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.508 Euro konnte der Mann nicht begleichen und wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Für eine 45-jährige Rumänin endete am selben Tag die Reise auf der A94. Sie war von der Staatsanwaltschaft Konstanz wegen eines besonders schweren Diebstahls zu neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die eingesetzten Kräfte verbrachten die Frau noch am Sonntag in eine Justizvollzugsanstalt.

red/Pressemitteilungen Polizei Berchtesgaden, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing

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