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Autodrifter verunfallt auf der Roßfeldpanoramastraße und flüchtet mit Kennzeichen – Polizei warnt vor gefährlichen Fahrmanövern

Mit dem Einsetzen der Schneefälle, begann die Berchtesgadener Polizei wieder mit intensiven Verkehrskontrollen am Roßfeld um Möchtegernrennfahrer frühzeitig zu stoppen.

Am Donnerstagabend, den 20. November, kam es auf der Roßfeldstraße zu einem gefährlichen Vorfall im Zusammenhang mit dem jährlich wiederkehrenden „Driftgeschehen im Schnee“. Durch einsetzenden Schneefall und die zunehmend schneeglatten Straßen nutzten mehrere Fahrzeuglenker die bekannte Alpenstraße abermals für riskante Drift- und Beschleunigungsfahrten.

Die Polizei Berchtesgaden war bereits im Rahmen verstärkter Kontrollmaßnahmen vor Ort, um die Verkehrssicherheit sicherzustellen und unerlaubte Fahrmanöver frühzeitig zu unterbinden. Gegen 22:30 Uhr ging ein Hinweis eines Mitteilers ein, dass im Bereich der Roßfeldstraße das Straßengeländer erheblich beschädigt worden sei. An dieser Stelle fällt das Gelände steil ab, wodurch selbst kleinste Fahrfehler schwerwiegende Folgen haben können.

Bei der anschließenden Überprüfung der Unfallstelle durch die gemeinsam eingesetzten Polizeistreifen aus Bayern und Österreich bestätigte sich der Hinweis. Es zeigte sich, dass das Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn außer Kontrolle geraten war und das Geländer fast durchbrochen hätte. Nur durch das verbliebene Resthalteelement des Geländers wurde ein vollständiges Durchbrechen verhindert.

Das unfallbeteiligte Fahrzeug war beim Eintreffen der Streifen nicht mehr an der Unfallstelle. Es konnte in einer Ausweiche mit Totalschaden festgestellt werden. Zudem waren die Kennzeichen abmontiert, was auf den Versuch hindeutet, die Identität des Fahrers bewusst zu verschleiern. Gegen den bislang unbekannten Lenker wird daher möglicher Verkehrsdelikte ermittelt. Die formelle Unfallbearbeitung wurde an die zuständigen österreichischen Behörden übergeben, während die Polizei Berchtesgaden auf deutscher Seite zusätzliche Verkehrsteilnehmer kontrollierte und verwarnte. Ein Großteil der angetroffenen Fahrer stammte aus den Bereichen Braunau und Salzburg-Land.

Die Polizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass die Roßfeldstraße kein Ort für Driftfahrten ist. Die schneebedeckten und steilen Passagen bergen ein erhebliches Gefahrenpotenzial. Der aktuelle Unfall zeigt eindrücklich, wie schnell riskante Fahrmanöver in einem schwerwiegenden Ereignis enden können.

Die Polizei Berchtesgaden wird die Kontrollen im Bereich des Roßfeldes weiter intensivieren, um derartigen Vorfällen konsequent entgegenzuwirken.

red/Pressemitteilung Polizei Berchtesgaden

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