Neben den Drogen fanden die Schienenfahnder bei dem Nigerianer auch noch einen gefälschten Führerschein.
Den Schleierfahndern der Grenzpolizei Piding gelang am späten Freitagabend (31.10.2025) erneut ein beachtlicher Fahndungserfolg: Im Intercity auf der Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg kontrollierten sie um kurz nach 23.00 Uhr bei Freilassing mehrere Reisende, darunter auch einen 47-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen mit mutmaßlichem Wohnsitz in Portugal.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zuerst einen offensichtlich gefälschten nigerianischen Führerschein. Als der Man kurz danach auf Aufforderung der Beamten seinen Koffer öffnen musste, kamen Päckchen zum Vorschein in denen sich, wie die spätere Überprüfung ergab, etwas mehr als 1 Kilogramm Kokain befanden. Der Führerschein und das Rauschgift wurden sichergestellt, und dem 47-Jährigen wurde die Festnahme erklärt.
Die Fahnder der Grenzpolizei übergaben die weitere Bearbeitung an die zuständige Kriminalpolizei Traunstein. Ermittler des dortigen Kriminaldauerdienstes (KDD) führten den Beschuldigten tags darauf, am 1. November, auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vor. Dieser erließ einen Haftbefehl, woraufhin die Kriminalbeamten des nigerianischen Staatsangehörigen unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt einlieferten.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall werden nun unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein vom Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein geführt.
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