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Verkehrskontrollen von 18. bis 24. August 2025

In Schneizlreuth wurde ein Lkw-Fahrer ohne Führerschein gestoppt. Auf der A8 stellten die Schleierfahnder einen Mietwagen und einen Mietanhänger sicher. Wegen einer Panne wurde ein Pole kontrolliert, der jedoch nur einen gefälschten Führerschein besaß. Ein Mann aus NRW hatte einen getarnten Elektroschocker im Wagen. Mit über 2 Promille fuhr ein 40-Jähriger durch Berchtesgaden. Ein Zugreisender hatte etwas Marihuana dabei. Zahlreiche Fahrzeuge waren zum Teil mit extrem überhöhter Geschwindigkeit auf der Reichenhaller Umgehungsstraße unterwegs. Die Bundespolizei verhinderte am Wochenende zahlreiche unerlaubte Einreisen und vollstreckte diverse Haftbefehle.

Schneizlreuth


Im Rahmen einer Grenzkontrolle auf der B21 in Melleck, fiel den Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding am Montagabend ein Lkw mit niederländischer Zulassung ins Auge. Im Rahmen der Überprüfung wurde festgestellt, dass dem 37-jährigen Fahrer bereits 2019 die Fahrerlaubnis aufgrund von Rauschgiftdelikten entzogen worden war und er seither in Deutschland keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen darf. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Anschließend musste der 37-Jährige seinen Chef bezüglich eines Ersatzfahrers kontaktieren.

Teisendorf


In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnte die Grenzpolizeiinspektion Piding zwei erfolgreiche Fahndungskontrollen verzeichnen – ein italienischer Mietwagen und ein deutscher Mietanhänger wurden unabhängig voneinander sichergestellt.

Die Insassen eines italienischen Mietwagens befanden sich gerade auf dem Weg nach Südtirol, als sie kurz vor Mitternacht auf Höhe Teisendorf einer Kontrolle durch die Pidinger Schleierfahnder unterzogen wurden. Wie die anschließende Überprüfung ergab, war der Pkw durch die italienischen Behörden aktuell zur Sicherstellung ausgeschrieben. Auch wenn den jetzigen Fahrzeuginsassen diesbezüglich kein Vorwurf zu machen war, endete die Urlaubsreise zunächst auf der Dienststelle in Urwies. Sichtlich verärgert über den italienischen Autovermieter setzte das Trio schlussendlich seine Reise mit einem Taxi fort – der Pkw wurde sichergestellt.

Gegen vier Uhr morgens geriet ein Fahrzeuggespann auf Höhe Neukirchen ins Visier der Fahnder. Ein Abgleich mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass der mit einem Quad beladene Anhänger seit gerade mal fünf Tagen wegen Unterschlagung ausgeschrieben war. Wie erste Ermittlungen ergaben, hatte der jetzige 36-jährige Fahrzeuglenker den Anhänger angemietet, aber nicht zum vereinbarten Termin zurückgegeben. Mehrere Versuche der Kontaktaufnahme seitens des Vermieters im Vorfeld scheiterten, weshalb dieser in letzter Konsequenz bei der Polizei in Baden-Württemberg Anzeige erstattete. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Fahrer seine Reise fortsetzen – der Anhänger wurde sichergestellt.

In beiden Fällen gilt es nun für die Ermittlungsgruppe der GPI Piding die genauen Hintergründe aufzuklären, um schlussendlich den Pkw, als auch den Anhänger, an ihre rechtmäßigen Eigentümer rückführen zu können.

Piding


Totalgefälschter Führerschein


Damit hatten die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding nicht gerechnet, als sie am Mittwochabend an der Tank- und Rastanlage Piding Süd auf zwei Männer trafen, die dort aufgrund eines Motorschadens mit ihrem Audi liegengeblieben waren. Im Laufe der Kontrolle händigte einer der Männer, ein 39-jähriger Pole, den Beamten einen totalgefälschten polnischen Führerschein aus. Der Mann wurde wegen Urkundenfälschung angezeigt und das Falschdokument sichergestellt. Anschließend konnte er sich mit seinem Freund wieder um die Abschleppung des Audis kümmern.

Elektroschocker als Taschenlampe getarnt


Am Sonntagabend kontrollierten die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der A8, Höhe Piding einen deutschen Audi A5. Im Rahmen der Kontrolle fanden die Beamten im Handschuhfach eine Taschenlampe, welche sich bei näherer Betrachtung als getarnter Elektroschocker herausstellte. Der Gegenstand wurde sichergestellt und gegen den 52-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Berchtesgaden


Am 23.08.2025, gegen 12:30 Uhr, meldeten sich aufmerksame Verkehrsteilnehmer per Notruf bei der Polizei und teilten einen Schlangenlinienfahrer auf der B305, Höhe Salzbergwerk, in Fahrtrichtung Berchtesgaden mit. Die Streife der Polizeiinspektion Berchtesgaden konnte wenige Minuten später den Schlangenlinienfahrer im Kreisverkehr, auf Höhe des Bahnhofs, in Berchtesgaden feststellen und zur Verkehrskontrolle anhalten. Der 40-jährige Fahrer war stark alkoholisiert, der Vortest deutete auf einen Blutalkoholwert über 2,0 Promille hin. Dem Fahrer droht jetzt eine Geldstrafe und ein Entzug der Fahrerlaubnis.

Freilassing


Wegen eines Verstoßes gegen das Konsum-Cannabis-Gesetz muss sich nun ein 25-jähriger Mann aus Wien verantworten. Der Mann wurde am 24.08.2025 in einem Personenzug auf der Strecke Salzburg-München kontrolliert und dabei eine geringe Menge Marihuana aufgefunden, was den Tatbestand der unerlaubten Einfuhr von Cannabis erfüllt. Nach Sicherstellung des Marihuanas, wurde dem Mann die Weitereise gestattet.

Bad Reichenhall


Am 22.08.2025 wurde in der Zeit von 22.08.2025, 19:34 Uhr bis 23.08.2025, 00:39 Uhr in Bad Reichenhall, B 21 – in Fahrtrichtung Lofer kontrolliert. 1.112 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrolle. 30 Lenker wurden angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 162 km/h unterwegs. Den Fahrzeuglenker erwarten nun Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Bad Reichenhall & Freilassing


Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing stellten am vergangenen Wochenende (22. bis 24. August) insgesamt 59 unerlaubte Einreisen fest. Zudem wurden drei Schleusungen aufgedeckt und 66 Fahndungstreffer erzielt, darunter auch 12 Haftbefehle.

Im Rahmen einer Kontrolle eines grenzüberschreitenden Einreisezuges am Bahnhof Freilassing am Freitag stießen Bundespolizisten auf einen Insassen, gegen den gleich mehrere Ausschreibungen vorlagen. Die Staatsanwaltschaft Dresden suchte nach dem Mann wegen Diebstahls. Eine verhängte Geldstrafe in Höhe von 600 Euro konnte der 27-jährige Algerier nicht begleichen. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Zwickau einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Diebstahls gegen ihn erlassen. Der Mann wurde einem Richter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überführt.

Am Samstag traf es einen 28-jährigen Rumänen am Grenzübergang an der Bundesstraße B21. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ansbach vorlag. Das Amtsgericht Bamberg hatte den Mann im Januar 2019 wegen schweren Bandendiebstahls zu einer Jugendstrafe von drei Jahren verurteilt. Nachdem er einen Teil der Strafe in einer deutschen Justizvollzugsanstalt verbüßt hatte, war der Rumäne in sein Herkunftsland abgeschoben worden. Für den Fall einer Rückkehr nach Deutschland hatte das Gericht die Nachholung der Vollstreckung angeordnet. Die Bundespolizei verhaftete den Mann zur Vollstreckung der Restfreiheitsstrafe von 352 Tagen und brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

Am Samstag konnten zudem ein 48-jähriger und ein 37-jähriger Bulgare ihre Reise nicht fortsetzen. Während beim 48-Jährigen bei der Überprüfung seiner Daten an der B21 ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis festgestellt wurde, stellten die Bundespolizisten bei einer Kontrolle an der BAB 8 bei dem 37-Jährigen fest, dass gegen diesen ein europäischer Haftbefehl mit der Zielrichtung einer Auslieferung in sein Herkunftsland vorlag. Auch diese beiden wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Am Sonntag konnten die Bundespolizisten dann insgesamt drei Festnahmen durchführen. Zunächst betraf es am Morgen einen 35-jährigen Rumänen, der als Insasse eines Reisebusses an der Kontrollstelle auf der BAB 8 einer Einreisekontrolle unterzogen wurde. Dieser konnte die verhängte Geldstrafe von 5.400 Euro wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nicht begleichen. Im weiteren Verlauf des Sonntags wurden dann noch zwei Untersuchungshaftbefehle an der Kontrollstelle an der BAB 8 und am Bahnhof Freilassing vollstreckt. Ein 69-jähriger Serbe wurde an der Kontrollstelle überprüft. Dabei ergab sich ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls. Am Bahnhof Freilassing wurde ein 34-jähriger Nordmazedonier, der als Insasse eines Einreisezuges einer Kontrolle unterzogen wurde, aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen festgenommen. Beide Männer wurden dem zuständigen Richter vorgeführt und, wie der Rumäne, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing

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