Die Netzwerkteilnehmer kümmern sich in den bayerischen Städten und Gemeinden um das öffentliche Grün. Bei ihrer Tagung informierten sie sich über mehrere Grüngutprojekte in der Stadt.
Den Arbeitskreis Stadtgrün im Bayerischen Städtetag durfte Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung heuer bei dessen Tagung in Bad Reichenhall willkommen heißen. In seiner Begrüßung wünschte der Oberbürgermeister den Teilnehmern des Netzwerkes neben einem erfolgreichen Austausch und wertvollen Impulsen einen angenehmen Aufenthalt in der Alpenstadt sowie viel Freude bei dem abwechslungsreichen Programm, das Stadtgartenmeister Martin Haberlander und sein Team zusammengestellt hatten. Die Teilnehmer erhielten unter anderem eine Führung durch die Alpenstadt, es wurden aktuelle Grünprojekte vorgestellt und die Geschichte der Stadt mit dem Schwerpunkt der Grünentwicklung beleuchtet. Sachgebietsleiterin Bauplanung und Bauordnung Christina Angerer hielt einen Vortrag über die Baugeschichte und gab anschließend einen Überblick über die künftige Entwicklung Bad Reichenhalls – vorgestellt anhand des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK).
Der Arbeitskreis Stadtgrün im Bayerischen Städtetag ist ein Zusammenschluss von Kolleginnen und Kollegen, die sich in ihren Städten um das öffentliche Grün kümmern – von der Planung über den Bau bis zum Unterhalt. Vorsitzender Jörg Bär, Stadt Straubing, zeigte sich beeindruckt: „Die Stadtgeschichte Bad Reichenhalls veranschaulicht auf beeindruckende Weise die Bedeutung des Stadtgrüns für das Stadtklima und das Wohlbefinden der Stadtgesellschaft.“
In allen Teilnehmerstädten sind die Gartenämter und Stadtgärtnereien mit den Problemfeldern Klimaanpassung, Hitze, Starkregen und Artensterben konfrontiert. Hierzu wurden aktuelle Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Wichtig war auch der Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen. „Anhand der Geschichte einer Stadt, ihrer Gärten und Parks können die Auswirkungen des Klimawandels von Starkregen über Hitze und Trockenheit bis hin zum Verlust der Artenvielfalt exemplarisch dargestellt werden. Eine ausreichend gute Ausstattung der Gartenämter und Stadtgärtnereien sorgt dafür, dass Flächen entsiegelt, mehr Bäume gepflanzt, Wiesen angesät und vielfältige Lebensräume für Mensch und Natur geschaffen werden“, erklärte Bär.
Stadtgartenmeister Haberlander zeigte sich am Ende der Fachtagung sehr zufrieden über die gelungene Veranstaltung: „Es ist sehr interessant zu hören, wo in anderen Städten die Probleme liegen – gerade in Bezug auf die Klimabäume. Der konstruktive, wertvolle Austausch hat uns ermöglicht, gemeinsam viele geeignete und nachhaltige Lösungsansätze zu erarbeiten“, so das Fazit des Stadtgartenmeisters.
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