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Junge Saufgruppe aus München zeltet im Nationalpark Berchtesgaden und entzündet mehrere Lagerfeuer

Beim Eintreffen der Polizei glimmte eines der Feuer noch vor sich hin, weshalb die Feuerwehr mit der Waldbrandlöschausrüstung anrücken musste.

Am 26. April 2025 gegen 13:00 Uhr erreichten die Polizeiinspektion Berchtesgaden mehrere Mitteilungen über pöbelnde und betrunkene junge Männer an der Seelände am Königssee. Im Bereich des Malerwinklweges/Rabensteigweg im Nationalpark Berchtesgaden konnten sodann vier angetrunkene junge Männer angetroffen und kontrolliert werden. Im weiteren Verlauf kamen zwei weitere Freunde hinzu, welche für alkoholischen Nachschub sorgten.

Im Verlauf der Kontrolle kristallisierte sich heraus, dass die Personen allesamt am Vortag aus München angereist und oberhalb des Malerwinkelwegs ein regelrechtes Camp mit Zelten und Campingausstattung aufgebaut hatten. Zudem entzündeten sie dort mindestens zwei Feuerstellen.

Da eine größere Feuerstelle noch heiße Glut aufwies und ohne weiteres nicht gelöscht werden konnte, wurde in Absprache mit den ebenfalls eingesetzten Nationalparkrangern die Feuerwehr Königssee alarmiert. Die Einsatzkräfte, bestehend aus mindestens 20 Mitgliedern, konnten nur zu Fuß mit tragbarer Waldbrandlöschausrüstung die Einsatzstelle erreichen, um mögliche Gefahren für die Umwelt abzuwenden.

„Offenes Feuer in einem Nationalpark ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch verheerende Folgen für die Natur haben“, betonte ein Ranger.

Die betroffenen Personen müssen mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen, da das Campen und das Entzünden von Feuer im Bereich des Nationalparks strengstens verboten sind. Diese Regelungen dienen dem Schutz der Natur und der Sicherheit aller Besucher.

red/Pressemitteilung Polizei Berchtesgaden

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