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Erdbebenserie lässt das mittlere Berchtesgadener Land erzittern

Vom Staufenmassiv breiten sich seit mehreren Wochen immer wieder spürbare Erdbeben in den ganze Region aus. Mit weiteren Erschütterungen ist noch einige Zeit zu rechnen.

Seit mehreren Wochen kommt es in der Region um Anger, Bad Reichenhall und Piding vermehrt zu leicht spürbaren Erdbeben. Den Ursprung haben die Erschütterungen im für seine Schwarmbeben bekannten Staufenmassiv.

Die Serie begann am Abend des 22. September mit zwei aufeinander folgenden Beben im Fuderheuberg. Seither kommt es zwischen Fuderheuberg und Zwiesel fast täglich zu mehreren Mikroerdbeben. Der Erdbebendienst Bayern der Ludwig-Maximilians-Universität München hat mit seinen um dem Staufen verteilten seismischen Stationen inzwischen rund 40 Erdbewegungen aufgezeichnet. Nur die wenigsten dieser zahlreichen Beben erreichen eine Stärke, die für den Menschen spürbar sind.

Eventuell spürbare Erdbeben (Quelle: Erdbebendienst Bayern)
ZeitpunktMagnitudeEpizentrum
22. September
um 18:21 Uhr und 18:22 Uhr
1,7 und 2,1Fuderheuberg
25. September
um 3:44 Uhr
2,0Fuderheuberg
29. September
um 1:24 Uhr
1,2Mittelstaufen
2. Oktober
um 7:23 Uhr
2,5Steineralm


Die Erdbeben sind eine direkte Nachwirkung der langanhaltenden Starkregenfälle, die Mitte September über Mitteleuropa zogen. Diese sorgen im Staufenmassiv aufgrund der dort vorherrschenden geologischen Gegebenheiten für tektonische Spannungen, die sich dann in Kleinbeben wieder entladen.

Über Gebäude- und Personenschäden ist derzeit nichts bekannt und bei derart niedrigen Magnituden auch nicht zu erwarten.

red

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