Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Montag (4. März) 18 "frischgebackene" Polizeimeisterinnen und Polizeimeister begrüßt und vereidigt. Nach einer zweiwöchigen Einführungsfortbildung dürfen sich die Dienstgruppen nun über die Verstärkung freuen.
13 der neuen Kolleginnen und Kollegen werden ihren Dienst zukünftig in Freilassing und fünf im Bundespolizeirevier Mühldorf am Inn verrichten.
Inspektionsleiter Polizeidirektor Stefan Kurth zeigt sich sehr froh über das zusätzliche und dringend benötigte Personal. Schließlich habe die Bundespolizeiinspektion Freilassing im vergangenen Jahr wieder deutlich höhere Zahlen an unerlaubten Einreisen und Schleusungen registriert, als die Jahre zuvor. Allein die Feststellungszahl geschleuster Personen liegt mit 3.855 im Jahr 2023 fast dreimal so hoch, wie im Jahr 2022 und somit auf dem höchsten Niveau seit Bestehen der Dienststelle. In diesem Zusammenhang nahmen die Beamtinnen und Beamten im Jahr 2023 insgesamt 469 Schleuser fest.
Der Inspektionsleiter nutzte seine Ansprache auch zur Sensibilisierung der Verstärkung. Während des Dienstes komme es insbesondere durch rücksichtslose und skrupellose Schleuser immer wieder zu gefährlichen Situationen. Die steigende Gewaltbereitschaft von Kriminellen gefährde dabei nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei, sondern insbesondere auch die Geschleusten und andere Straßenverkehrsteilnehmer.
Aber gerade die Herausforderungen einer Schwerpunktdienststelle bieten auch viele Entwicklungsmöglichkeiten, so Kurth. Er lobte den hohen Zusammenhalt untereinander und motivierte die neuen Kolleginnen und Kollegen, "Teil des Teams" zu werden. Denn nur so können bevorstehende Belastungsspitzen bewältigt werden.
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