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Niederländischer Schleuser rast mit über 100 km/h durch Laufen und Leobendorf und verunfallt

In dem Fahrzeug befanden sich neben dem Schleuser noch zwei Personen auf den Sitzen und 10 weitere im Laderaum.

Bei Grenzkontrollen in Laufen sichtete eine Streife der Grenzpolizeiinspektion Piding um 16:45 Uhr einen Transporter mit österreichischen Kennzeichen. Dessen Fahrer wollte gerade die Salzachbrücke überqueren, als er die Grenzkontrollstelle bemerkte. Unvermittelt beschleunigte der 32-jährige Niederländer den Transporter auf geschätzte 100 km/h innerorts und floh über die Staatsstraße 2103 in Richtung Schönram. Mit gefährlich schnellen 120 km/h passierte der VW anschließend die Ortschaft Leobendorf. In der Ortschaft Schönram drehte das Fahrzeug, um im Anschluss Kurs in Richtung Laufen zu nehmen. Das Vorhaben, den Parkplatz „Heidenwanderung“ anzusteuern, misslang dann aber. Denn zwischen Schönram und Leobendorf wollte das Fahrzeug links auf den beliebten Wanderparkplatz abbiegen. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit steuerte der Fahrzeuglenker aber in den Straßengraben. Der Lenker wollte zwar zu Fuß fliehen, die Polizei konnte dies jedoch vereiteln und nahm ihn in einem Bachbett fest. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt. Trotz Gegenwehr gelang es dann schließlich, den Schleuser zu fixieren.

Auf der Ladefläche des Transporters stellten die Beamten insgesamt 12 Geschleuste ohne Dokumente fest. Auf der vorderen Sitzbank befanden sich weitere zwei Personen. Gegen die zehn Türken und vier Syrer besteht der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes. Gegen den 32-jährigen Niederländer ermittelt die Bundespolizeiinspektion Freilassing wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in einem besonders schweren Fall und Körperverletzung. Ein beim Fahrer durchgeführter Drogen-Test verlief positiv auf THC. Es besteht damit auch der Verdacht des Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. Die Bundespolizei wird den Schleuser heute einem Haftrichter am Amtsgericht Laufen vorführen.

Zeugenaufruf


Der vor der Polizei fliehende Schleuser könnte weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Wenn Sie dies beobachtet haben oder davon betroffen waren, kontaktieren Sie bitte die Bundespolizeiinspektion Freilassing unter der Telefonnummer 08654 7706-0 oder per E-Mail bpoli.freilassing@polizei.bund.de.

red/Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing
Bilder © Bundespolizei Freilassing
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