Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei wegen Rauchentwicklung in Wohnblock gefordert.
Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mussten am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr in den Spitzgrund ausrücken, wo eine 39-jährige Frau durch angebranntes Essen eine Rauchgasvergiftung erlitten hatte und notärztlich behandelt werden musste. Der 19-jährige Sohn hatte seine schlafende Mutter aus den verrauchten Räumen gerettet und nur knapp einen Wohnungsbrand verhindert.
Nach Angaben der Reichenhaller Polizei betrat der 19-Jährige eine völlig verrauchte Wohnung, als er nach Hause kam und die Türe öffnete. Der auf dem Herd stehende Topf stand bereits in Flammen. Seine 39-jährige Mutter lag schlafend auf dem Sofa. Geistesgegenwärtig brachte er sie aus der Wohnung und setzte bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die sofort Feuerwehr und Rotes Kreuz losschickte.
Der Topf wurde ins Freie befördert. 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall waren mit vier Fahrzeugen vor Ort. Sie drangen unter Atemschutz über das verrauchte Treppenhaus des Wohnblocks in die Küche vor und belüfteten die Räume mit einem Motorlüfter. Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes übernahmen die medizinische Erstversorgung und brachten die 39-Jährige zur weiteren Überwachung in die Kreisklinik Bad Reichenhall, die sie nach ambulanter Behandlung wieder verließ. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen die Ermittlungen auf. Nach ihrer Einschätzung entstand kein Sachschaden.
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