Die Frau musste für ihren Anschlusszug den Bahnsteig wechseln und nutzte statt der Unterführung den direkten Weg über die Gleisanlagen.
In Champagnerlaune überquerte Donnerstagabend (13. Juli) eine 38-Jährige am Bahnhof Freilassing mehrere Bahngleise. Dabei hat sie einen herannahenden Zug übersehen. Die sofort eingeleitete Gefahrenbremsung des Lokführers hat einen Unfall verhindert. Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Eine gefährliche Situation ereignete sich am Donnerstag am Bahnhof Freilassing. Eine 38-jährige Ukrainerin reiste aus Salzburg kommend nach Freilassing, wo sie in den Zug nach München umsteigen wollte. Um den Anschlusszug zu erreichen, war gegen 20:10 Uhr ein Wechsel des Bahnsteigs von Gleis 1 auf Gleis 5 notwendig. Die Dame zog jedoch verbotenerweise den direkten Weg dorthin vor und benutzte nicht, wie vorgeschrieben, die Unterführung, um zum anderen Bahnsteig zu gelangen.
Dabei übersah sie allerdings den einfahrenden Railjet RJX169. Der Lokführer erkannte die gefährliche Situation sofort. Nachdem er mehrere Warnsignale abgegeben hatte, leitete er eine Gefahrenbremsung ein und konnte dadurch Schlimmeres verhindern. Zum Glück entstand weder Sach- noch Personenschaden.
Aufgrund des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, wurde die Frau vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Freilassing gebracht. Dort gab die Beschuldigte an, unter Alkoholeinfluss zu stehen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Die 38-Jährige räumte gegenüber den Beamten ein, dass sie zwei Stunden zuvor mit einer Freundin zusammen eine Flasche Champagner geleert hätte.
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