Aus bisher ungeklärten Umständen wurde ein Railjet auf ein Gleis geleitet, auf dem bereits ein Zug stand und auf seine Weiterfahrt wartete.
Zu einem bahnbetrieblichen Zwischenfall kam es am Donnerstag (8. Juni) gegen 21:10 Uhr auf der Bahnstrecke München - Salzburg zwischen Teisendorf und Traunstein.
Ein Zug Richtung München (RJ 110) fuhr dabei auf ein Gleis, auf dem bereits ein anderer Zug (RJ 1229) auf seine Weiterfahrt nach Salzburg wartete. Zu diesem Zeitpunkt war die Signalanlage auf dieser Strecke nach ersten Erkenntnissen gestört.
Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam circa 80 Meter vom stehenden Zug entfernt zum Stillstand. Verletzt wurde dabei niemand. Im RJ 110 waren etwa 150 Passagiere und im RJ 1229 befanden sich 86 Passagiere.
Wie es dazu kommen konnte, dass ein Zug in ein bereits belegtes Gegengleis geleitet werden konnte, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Bahnstrecke war von 21:52 Uhr bis 22:40 Uhr gesperrt. Dadurch kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Beide Züge konnten ihre Fahrt verspätet fortsetzen.
Im Einsatz war neben der Bundespolizei auch die Landespolizei und der Notfallmanager der Deutschen Bahn.
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