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42-Jähriger versucht sieben Syrer in Kleinwagen nach Deutschland zu schleusen

Einer der Syrer saß im Kofferraum des Fahrzeugs und ein weiterer hatte sich unter Jacken im Fußraum versteckt.

Am Sonntagmorgen stoppten Einsatzkräfte der Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle am Walserberg einen Kleinwagen mit tschechischer Zulassung. Auf den ersten Blick konnten die Beamten bereits erkennen, dass sich wohl deutlich mehr Personen in dem Fahrzeug befanden als zugelassen.

Der Fahrer, ein 42-jähriger Rumäne, händigte den Bundespolizisten seine rumänische Identitätskarte sowie seinen moldawischen Führerschein aus. Sein Beifahrer sowie die vier weiteren Mitfahrer auf der Rücksitzbank konnten sich nicht ausweisen. Sie gaben an, syrische Staatsangehörige zu sein. Bei der genaueren Kontrolle entdeckten die Uniformierten noch zwei weitere Personen. Ein Geschleuster hatte sich in Jacken gehüllt im Fußraum versteckt, die zweite Person im Kofferraum.

Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Beamten alle acht Personen vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Bundespolizisten den Rumänen nach einer Vorführung beim Richter in eine Justizvollzugsanstalt. Er muss sich nun wegen Einschleusen von Ausländern unter lebensgefährdeten Bedingungen verantworten.

Den Geschleusten verweigerten die Beamten die Einreise nach Deutschland. Sie mussten nach einer Anzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise wieder nach Österreich zurück.


Am Silvesterwochenende (30. Dezember - 1. Januar) stellten die Bundespolizisten in Zügen und auf den Straßen wieder knapp 100 Personen fest, die versuchten, unerlaubt nach Deutschland einzureisen.

red/Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing
Bild © Bundespolizei Freilassing
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