Bei Kontrollen am Bahnhof haben Beamte der Bundespolizei einen Österreicher und einen Polen festgestellt, die verbotene Betäubungsmittel bei sich hatten.
Am Dienstagnachmittag alarmierte das Zugpersonal eines aus Österreich kommenden Fernreisezuges die Bundespolizeiinspektion Freilassing: In dem in Bälde in Freilassing einfahrenden Zug befinde sich ein Mann, der angekündigt habe, sich Betäubungsmittel zu spritzen. Der Mann habe sich in der Zugtoilette eingesperrt, hieß es weiter.
Nach Einfahrt des Zuges entdeckten die Beamten den Verdächtigen auf der Toilette und kontrollierten ihn. Der 35-jährige Österreicher konnte zunächst keine Ausweisdokumente vorlegen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten bei ihm eine Tüte mit etwas mehr als 2 Gramm Kokain. Der Mann wird sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.
Nur kurze Zeit später vernahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Bahnsteig starken Marihuanageruch. An einem dort befindlichen Snackautomaten stellten die Beamten einen eingeklemmten und noch rauchenden Joint fest, von dem der Duft ausging. Als die Polizisten einen in unmittelbarer Nähe stehenden polnischen Staatsangehörigen überprüften, kam ein unbeteiligter Zeuge hinzu. Dieser gab an, dass der Pole den Joint dort versteckt habe, als er die Polizei erkannte. Die anschließende Durchsuchung des 38-jährigen Polen förderte in dessen Rucksack eine Dose mit etwa 6 Gramm Marihuana zutage. Auch ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
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