Der 35-Jährige wurde 2018 aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben und mit einer Einreisesperre belegt. Dies hinderte ihn jedoch nicht an der erneuten Einreise.
Am Donnerstagabend stoppten Einsatzkräfte der Bundespolizei an der Grenzkontrollstelle am Walserberg ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Der Fahrer, ein 35-jähriger Rumäne konnte sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass gleich fünf Fahndungsausschreibungen gegen den Rumänen vorlagen.
Mit drei Haftbefehlen wegen besonders schweren Fall des Diebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Diebstahls sowie einer Aufenthaltsermittlung wegen Computerbetruges suchten verschiedene Staatsanwaltschaften nach dem 35-Jährigen.
Zudem hatte eine Ausländerbehörde den Rumänen zwecks Ausweisung zur Festnahme ausgeschrieben.
Die Beamten ermittelten, dass dem 35-Jährigen im Jahr 2018 aufgrund mehrerer schwerwiegender Straftaten das Recht auf Freizügigkeit entzogen worden war. Die Behörden hatten ihn damals aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben und ein fünfjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den Mann verhängt. Weiterhin konnten die Fahnder dem Rumänen nachweisen, dass er sich trotz des bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbotes im November in Deutschland aufgehalten hatte.
Da er nun unerlaubterweise wieder versucht hatte einzureisen, muss er seine Restfreiheitsstrafen von insgesamt knapp 400 Tagen absitzen.
Nach einer Anzeige wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts entgegen des bestehenden Einreise und Aufenthaltsverbotes lieferten die Bundespolizisten den 35-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.
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