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Notorischer Schwarzfahrer mit falschen Dokumenten und Kokain

Der 23-jährige Berliner versuchte sich mit dem Führerschein seines Bruders auszuweisen, da er selbst ein Fahrverbot hatte.

Als unbelehrbar erwies sich ein in Berlin wohnhafter Deutscher. Gegen den Mann wurde aufgrund verschiedener Verkehrsverstöße aktuell ein dreimonatiges Fahrverbot verhängt – doch dadurch ließ sich der 23-Jährige nicht davon abhalten, sich erneut hinter das Steuer zu setzen.

Der Mann war am Dienstag mit einem schweren SUV auf der BAB von München in Richtung Salzburg unterwegs, als er in das Visier der Pidinger Schleierfahnder geriet.

Bei der anschließenden Kontrolle händigte der Fahrer unter anderen „seinen“ Führerschein aus. Obwohl ein Lichtbildvergleich erhebliche Zweifel an einer Personengleichheit aufkommen ließ, beharrte der 23-Jährige darauf, die auf dem Führerschein abgebildete Person zu sein. Ein Schnellabgleich seiner Fingerabdrücke bestätigte jedoch die Vermutung der Fahnder – der Führerschein war nicht auf ihn, sondern auf seinen Bruder ausgestellt.

Die Überprüfung seiner wahren Identität ergab, dass aktuell gegen ihn selbst ein dreimonatiges Fahrverbot besteht. Dieser Umstand scheint den 23-Jährigen jedoch nicht besonders zu interessieren – das aktuelle Vergehen des Fahrens trotz Fahrverbotes ist bereits die siebte Anzeige innerhalb des dreimonatigen Zeitraumes.

Dem nicht genug konnte im Pkw auch noch eine geringe Menge Kokain aufgefunden werden. Nach Anzeigenaufnahme, Sicherstellung des Rauschgiftes und Unterbindung der Weiterfahrt konnte der 23-Jährige die Dienststelle verlassen.

red/Pressemitteilung GPI Piding

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