Bevor das Geld weg war, konnte die Polizei noch eine Sperrung des Kontos veranlassen.
Eine dringende WhatsApp-Nachricht erhielt eine Seniorin aus Laufen vor gut einer Woche. Der Absender gab sich als deren Tochter aus und bat um Bezahlung von Wettschulden. Wie gewünscht überwies die Rentnerin den Betrag im mittleren vierstelligen Bereich auf das angegebene Bankkonto. Im Anschluss jedoch kamen der Geschädigten Bedenken und sie verständigte die Polizeiinspektion Laufen. Dort konnte über die deutsche IBAN die zugehörige niederländische Bank nebst irischem Kontoinhaber ermittelt werden. Das Bankkonto wurde gesperrt, die Gelder eingefroren und die Bank überwies den Zahlungsbetrag an die alte Dame zurück.
Eine Rückholung von Überweisungsbeträgen gelingt in solchen Fällen eher selten. Die Polizei warnt wiederholt davor, Zahlungen aller Art nicht einfach aufgrund von WhatsApp-Nachrichten zu leisten, sondern vorher eigeninitiativ Kontakt mit den vermeintlichen Absendern, in der Regel Familienangehörigen, aufzunehmen.
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