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Biosphären-Frühstück nach Testphase offiziell gestartet

Um ein Biosphären-Frühstück servieren zu dürfen, müssen die Betriebe unter anderem mindestens vier im Berchtesgadener Land hergestellte Produkte aus verschiedenen Gruppen anbieten.

Nach Abschluss einer erfolgreichen Testphase ist das Biosphären-Frühstück offiziell gestartet. Produkte aus der Biosphärenregion sichtbar machen, das regionale Frühstücksangebot Stück für Stück erweitern, den Gästen etwas Besonderes bieten können und damit auch mittelständische Betriebe aus Landwirtschaft und Lebensmittelhandwerk unterstützen – das sind Ziele der Initiative „Biosphären-Frühstück“, die von der Biosphären-Verwaltungsstelle gemeinsam mit Mitwirkenden aus dem Gastgewerbe, der Landwirtschaft sowie dem Lebensmittelhandwerk ins Leben gerufen wurde. Birgit Gschoßmann (Gästehaus Heißenlehen), Sabine und Johann Graßl (Gästehaus Mayringerlehen) und Katrin Stutz (Gästehaus Hinterponholz) – Teilnehmende der Testphase und nun Anbieterinnen und Anbieter des Biosphären-Frühstücks – bekamen von Lena Maly-Wischhof von der Biosphären-Verwaltungsstelle im Rahmen des „Auftaktfrühstücks“ die ersten Tafeln zur Kenntlichmachung ihres Biosphären-Frühstück-Angebots überreicht. Anhand dieser in der Region aus heimischem Holz gefertigten Tafeln sollen die Gäste über die Bestandteile dieses besonderen, regionalen Frühstücks informiert werden. „Regional heißt für uns, dass die Produkte aus der Biosphärenregion Berchtesgadener Land stammen – entweder direkt von landwirtschaftlichen Betrieben, von Anbieterinnen und Anbietern aus dem Lebensmittelhandwerk oder aus der eigenen Küche und dem eigenen Garten, wie beispielsweise selbstgemachte Marmeladen, Semmeln von der Bäckerin nebenan oder Eier und Käse aus der Region“, erklärt Lena Maly-Wischhof, die von Seiten der Biosphären-Verwaltungsstelle für dieses neue touristische Angebot zuständig ist.

Für ein Biosphären-Frühstück müssen mindestens vier Produkte aus vier verschiedenen Produktgruppen, die nachweislich aus dem Berchtesgadener Land kommen, in das Frühstücksangebot integriert werden. Zu den Gruppen zählen beispielsweise Backwaren, Wurst, Käse, Honig, Obst und Gemüse sowie selbstgemachte Kuchen oder Aufstriche. Zusätzlich müssen Milchprodukte als Grundvoraussetzung aus der Region stammen. Kaffee als weiterer Hauptbestandteil des Biosphären-Frühstücks muss Bio- und/oder Fair-Qualität aufweisen – als Zeichen, dass das Engagement für mehr Nachhaltigkeit über den regionalen Aspekt hinausgeht. Birgit Gschoßmann freut sich, dass sie mit ihrem Biosphären-Frühstück nun offiziell starten kann: „Ich bin mit Herz und Leidenschaft beim Biosphären-Frühstück dabei. Denn es ist mir wichtig, regionale Produkte anzubieten, die ja auch noch einzigartig schmecken und eine gute Qualität haben. So kann ich dem Gast quasi die Region auf dem Teller servieren.“

Der Kreis der Beteiligten soll sich künftig weiter vergrößern. Wer Interesse hat, sich genauer informieren und womöglich teilnehmen möchte, kann sich bei Lena Maly-Wischhof unter lena.maly-wischhof@reg-ob.bayern.de melden. Zwischen den teilnehmenden Betrieben wird auch regelmäßiger Austausch stattfinden, um gesammelte Erfahrungen weiterzugeben. Nähere Informationen zur Vorgehensweise und den Hintergründen wie auch den Voraussetzungen sind zu finden unter https://www.biosphaerenregion-bgl.de/biosphaeren-fruehstueck.

red/Pressemitteilung Biosphärenregion BGL
Bilder © Biosphärenregion BGL
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