Der Fahrzeugbesitzer, der auch den Autoschlüssel dabei hatte, hatte sich bereits schlafen gelegt und hörte deswegen die Anrufe der Eingesperrten nicht.
Ein Notruf ging am Pfingstsonntag um 07.00 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale ein.
Der Mitteiler schilderte, dass er mit seiner Freundin seit drei Stunden in Bad Reichenhall in einem Auto eingesperrt sei und man schon Atembeschwerden und Panikzustände habe.
Wie die Polizei dann ermitteln konnte, war der 22-jährige Autobesitzer mit einem Freund und zwei Freundinnen zuvor in der Nacht nach Hause gefahren. Auf dem Parkplatz vor dem Haus beschloss man, dass der 22-Jährige mit seiner Freundin schon vorausgeht und das andere Pärchen noch im Auto bleibt und erst später nachkommt.
Was die jungen Leute nicht berücksichtigten, war, dass die Zentralverriegelung des Pkw automatisch, nach wenigen Minuten, den Pkw verschließt. Das junge Paar im Pkw konnte diesen auch nicht von innen öffnen. Der Autobesitzer war per Handy nicht mehr erreichbar und Sorgen um seine Freunde im Auto machte er sich auch nicht. Erst mit dem Eintreffen der Polizeistreife war auch der mittlerweile eingeschlafene und wieder erwachte Autobesitzer zu seinem Auto zurückgekommen und konnte die beiden Eingesperrten aus ihrem „engen Gefängnis“ befreien.
Der 22-Jährige versicherte den Freunden und der Polizei, dass es sich um ein Versehen gehandelt habe. Die Leidtragenden waren mit leichten Beschwerden und dem Schrecken davongekommen und akzeptierten die Entschuldigung ihres Freundes.
Die Polizei bearbeitete die unabsichtliche Freiheitsentziehung als „Fahrlässige Körperverletzung“.
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