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Verkehrskontrollen von 15. bis 21. November 2021

Die Verkehrspolizei überwachte in den Landkreisen BGL & TS den Verkehr und fand bei Teisendorf einen Nordmazedonier mit abgelaufenem Führerschein. Der Mann wurde wenig später erneut erwischt. Eine 74-Jährige fuhr betrunken durch Bischofswiesen. Angetrunken und ohne gültigen Führerschein wurde ein Mann bei Anger gestoppt. Einem Pkw-Fahrer fehlte ein gültiger Führerschein, dafür hatte seine Beifahrerin Marihuana dabei. In Anger und Piding wurden ein Haftbefehl vollzogen und ein gefälschter Führerschein sichergestellt. Beides widerfuhr auch einem Slowenen bei Teisendorf. Ein 47-Jähriger hatte wiederholt Probleme mit Fahrverboten. Viele Fahrzeuge waren in Piding zu schnell unterwegs.

Landkreise BGL & TS


Am Montag den 15.11.2021, vormittags, führte die Kontrollgruppe Schwerverkehr der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein Kontrollen auf der Bundesstraße 304 bei Altenmarkt an der Alz durch.

Hier wurde unter anderem ein 31-jähriger Berufskraftfahrer aus Weißrussland mit seinem polnischen Lastkraftwagen DAF aus dem Verkehr gezogen. Bei der Überprüfung des digitalen Kontrollgeräts des 26-Tonners kamen erhebliche Geschwindigkeitsverstöße auf der Strecke von Wasserburg nach Altenmarkt an der Alz ans Tageslicht. Der Weißrusse musste für das damit verbundene Bußgeldverfahren an Ort und Stelle eine Sicherheit in Höhe von knapp 1.000 Euro hinterlegen.

Des Weiteren wurde an der genannten Örtlichkeit auch ein 42-jähriger Berufskraftfahrer aus Bulgarien mit seinem Sattelzug kontrolliert. Er hielt sich zwar an die Geschwindigkeitsvorgaben, aber mit seinen nachweispflichtigen Tätigkeitsnachweisen, die ebenfalls auf dem digitalen Kontrollgerät vermerkt sind, nahm er es nicht allzu genau. Ihm fehlten doch einige Tage. Der Bulgare wurde wegen Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz zur Anzeige gebracht. Er durfte eine Sicherheit im dreistelligen Euro-Bereich hinterlegen.

Nachmittags verlagerten sich die Erfolge auf den Bereich der Autobahn.

Hier wurde durch die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zunächst ein 56-jähriger Mann aus Kroatien mit seinem Pkw Renault bei Siegsdorf kontrolliert. Das Fahrzeug hatte er in Deutschland erworben. Er wollte dieses nun in sein Heimatland überführen. Dumm nur, dass für das besagte Fahrzeug keine gültige Zulassung bestand. Neben einem Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung, das gegen den Kroaten ausgesprochen worden war, wurde ihm auch die Weiterfahrt bis zur Beibringung einer ordentlichen Zulassung untersagt.

Ein Bußgeld im dreistelligen Euro-Bereich wurde auch gegen einen weiteren 36-jährigen Kroaten ausgesprochen. Dieser wollte einen Lkw Mercedes von Deutschland nach Kroatien überführen. Für die gewerbliche Überführungsfahrt hatte er allerdings kein Schaublatt in das analoge Kontrollgerät eingelegt gehabt, so dass eine Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten für die Beamten nicht möglich war. Dieser Verstoß des Kroaten, der bei Siegsdorf angehalten worden war, richtete sich nach dem Fahrpersonalgesetz.

Im weiteren Verlauf wurde bei Teisendorf ein 42-jähriger Mann aus Nordmazedonien wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Er war mit einem Pkw VW in Richtung München unterwegs. Bei der Kontrolle konnte er zwar einen Führerschein vorweisen. Allerdings war dessen Gültigkeit schon geraume Zeit abgelaufen. Den Nordmazedonier erwartet nun ein Strafverfahren, das eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen dürfte. Da auch der Fahrzeughalter und Eigentümer des Pkw VW, ein 39-jähriger Mann aus Nordmazedonien, im Fahrzeug zugegen war, folgte gegen diesen eine weitere Anzeige wegen Ermächtigung zum Fahren ohne Fahrerlaubnis als Fahrzeughalter. Auch in diesem Fall dürfte eine Geldstrafe ausgesprochen werden.

Bei Bergen wurde ein 24-jähriger Berufskraftfahrer aus der Slowakei mit seinem Kleintransporter-Anhänger-Gespann aus dem Verkehr gezogen. Auch er war gewerblich unterwegs. Die Auswertung des digitalen Kontrollgeräts im Zugfahrzeug Fiat brachte zum Ergebnis, dass der Slowake die Lenkzeiten mehrfach überschritten und die Ruhezeiten mehrfach unterschritten hatte. Der Slowake durfte vor Antritt der Weiterfahrt ein dreistelliges Bußgeld wegen der Verstöße nach dem Fahrpersonalgesetz hinterlegen.

Ein weiteres Kleintransporter-Anhänger-Gespann wurde bei Siegsdorf angehalten. Hiermit war ein 25-jähriger Berufskraftfahrer aus Bosnien unterwegs. Im Zugfahrzeug Iveco war noch ein analoges Kontrollgerät zur Verwendung von Schaublättern verbaut. Der Bosnier wollte wohl besonders gewieft sein. Er verwendete Schaublätter, die für dieses Kontrollgerät nicht zugelassen waren. Er erreichte durch dieses Handeln eine geringere Geschwindigkeitsaufzeichnung auf den Schaublättern, so dass er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h im Anhängerbetrieb deutlich überschreiten konnte. Den wachsamen Augen der kontrollierenden Beamten war dieses bewusste Fehlverhalten allerdings nicht entgangen. In der Folge wurde der Bosnier wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen zur Strafanzeige gebracht. Auch sein Verfahren dürfte in einer empfindlichen Geldstrafe enden.

Bischofswiesen


Am Dienstagabend führten Beamte der Polizeiinspektion Berchtesgaden eine routinemäßige Verkehrskontrolle bei einer einheimischen Fahrzeuglenkerin durch. Hierbei konnten die Beamten Alkoholgeruch, von der 74-jährigen Fahrerin ausgehend, war nehmen. Daher wurde bei der Frau ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Hierbei kam ein positives Ergebnis im Sinne von §24a StVG zum Vorschein. Anschließend musste die Bischofswieserin noch einen gerichtsverwertbaren Alkoholtest auf der Wache der Polizeiinspektion Berchtesgaden absolvieren. Dieser Test verlief ebenfalls positiv mit einem Ergebnis über der 0,5 Promillegrenze. Die Frau erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro und auch ihren Führerschein muss sie für einen Monat bei der Polizei abgeben.

Anger


Angetrunken und ohne gültigen Führerschein unterwegs


Am Mittwochabend kontrollierte eine Streifenbesatzung der Grenzpolizei Piding auf der BAB A8, Ausfahrt Anger, einen Pkw mit deutscher Zulassung. Der alleine im Pkw befindliche 45-jährige Fahrzeugführer händigte den Beamten unter anderem seinen nationalen bosnischen Führerschein aus. Recherchen ergaben, dass der Mann bereits vor Jahren seinen festen Wohnsitz ins Bundesgebiet verlagert hatte. Somit war es ihm mit seiner bosnischen Fahrerlaubnis nicht erlaubt, in Deutschland ein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug zu führen. Er hätte sich schon längst um eine deutsche Fahrerlaubnis bemühen müssen. Im Verlauf der Kontrolle fiel den Beamten zudem auf, dass der Fahrer leicht nach Alkohol roch. Ein durchgeführter gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Neben dem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, wurde auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug geführt wurde, obwohl die 0,5 Promille Grenze überschritten war. Die Weiterfahrt wurde vor Ort unterbunden. Der Lenker wurde nach Anzeigenaufnahme von einem Ersatzfahrer abgeholt.

Kleinmenge Marihuana und Fahrer mit abgelaufenem Führerschein


Eine Kontrolle eines über den ehemaligen Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn ins Bundesgebiet eingereisten Pkw mit deutscher Zulassung führte wieder einmal zu einem Fahndungserfolg der Pidinger Schleierfahnder. Schon bei der Anhaltung und Kontrolle stellten die Beamten erheblichen Marihuanageruch im Pkw fest. Fündig wurden die Beamten letztendlich im Handschuhfach des Pkw. Nachdem die Beifahrerin angab, dass es sich um ihr Rauschgift handeln würde, erfolgte eine Anzeigenerstattung wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz auf der Polizeidienststelle in Piding.

Doch auch der Pkw-Lenker musste zur Anzeige gebracht werden - er händigte bei der Kontrolle einen bereits abgelaufenen und somit nicht mehr gültigen nationalen kroatischen Führerschein aus. Dieser war zudem zur Sicherstellung durch die Behörden in Dortmund ausgeschrieben. Als Grund für die Sicherstellung wurden etliche Verstöße nach dem Straßenverkehrsgesetz angegeben. Nach Beendigung der Sachbearbeitung konnten beide Personen die Dienststelle wieder verlassen.

Fahren ohne Fahrerlaubnis und gefälschte Führerscheine


Unbelehrbar zeigten sich am frühen Montagabend ein nordmazedonischer und ein bulgarischer Staatsangehöriger, welche auf der BAB A 8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs waren. Bei der Kontrolle an der Autobahnausfahrt Anger stellten die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding fest, dass die vorgelegte nationale nordmazedonische Fahrerlaubnis des Pkw-Lenkers bereits am 02.11.2021 abgelaufen war und somit keine Berechtigung mehr zum Führen von Kraftfahrzeugen im Bundesgebiet bestand. Nach Überprüfung der Personen im Fahndungsbestand staunten die Beamten nicht schlecht, als sich herausstellte, dass sowohl er, als auch der Mitreisende Beifahrer und zugleich Fahrzeughalter nur wenige Stunden zuvor von Beamten der Verkehrspolizei Traunstein wegen desselben Sachverhalts zur Anzeige gebracht wurden. Nach erneuter Anzeigenerstattung wurden die beiden Männer auf freien Fuß entlassen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

In etwa zur selben Zeit kontrollierte eine weitere Streifenbesatzung der Pidinger Grenzpolizei einen Pkw mit bosnisch-herzegowinischer Zulassung am Parkplatz Angerer Berg in Fahrtrichtung Salzburg. Der allein reisende Fahrzeughalter konnte bei der Kontrolle keine Fahrerlaubnis vorzeigen. Er gab jedoch an, diese in München vergessen zu haben. Da die Angaben Grund zum Zweifeln gaben, wurde der Mann zur Klärung des Sachverhalts mit zur Polizeidienststelle in Piding/Urwies genommen. Über einen Bekannten konnte er sich ein Lichtbild seines kroatischen Führerscheines auf sein Handy übermitteln lassen. Als er dieses Bild den Beamten vorzeigte, stellten diese sogleich eine Totalfälschung des per Bild übermittelten Dokumentes fest. Es folgte eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Auch hier wurde die Weiterfahrt unterbunden.

Anger & Piding


Seine von der Staatsanwaltschaft Siegen noch ausständige Geldstrafe konnte ein im Bundesgebiet wohnhafter Kroate nicht vor Ort bezahlen, als er am Dienstag gegen 22.45 Uhr an der Autobahnausfahrt Anger, Fahrtrichtung München, von den Beamten der Grenzpolizei Piding angehalten wurde. Die Fahndungsausschreibung zum Vollzug des Haftbefehls bestand erst seit dem Oktober 2021. Nun muss er seine verhängte Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen in einer Justizvollzugsanstalt absitzen.

Fast zeitgleich kontrollierte eine weitere Streife der GPI Piding an der Kontrollstelle Piding-Nord einen Pkw mit deutscher Zulassung. Bei der Kontrolle händigte der Fahrzeugführer die Reisedokumente von sich und seiner Beifahrerin aus. Zudem übergab er den Beamten einen, auf seine Personalien ausgestellten, polnischen Führerschein. Das geschulte Auge der Fahnder erkannte sofort, dass es sich bei dem Führerschein um eine Totalfälschung handelte. Um die Echtheit seiner polnischen Fahrerlaubnis zu untermauern, händigte der Pkw-Lenker zudem eine ebenfalls gefälschte polnische Wohnsitzbescheinigung aus. Er wurde wegen eines Vergehens der Urkundenfälschung in zwei Fällen und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Teisendorf


Slowene mit Haftbefehl und gefälschtem Führerschein


In der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierte eine Fahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Piding auf der BAB 8, nähe Teisenberg, einen slowenischen Audi A8. Der 35-jährige Fahrer händigte den Beamten seine Personal- und Fahrzeugdokumente aus. Bei der routinemäßigen Prüfung der Dokumente auf Echtheit, stellten die erfahrenen Beamten schnell fest, dass der bosnische Führerschein totalgefälscht war. Des Weiteren ergab ein Abgleich der Personalien einen offenen Haftbefehl aus dem Jahre 2019 wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter berauschenden Mitteln. Glück im Unglück war, dass er noch in der Nacht die geforderte Geldstrafe aufbringen und so eine Haftstrafe abwenden konnte. Nach der Anzeigenaufnahme in den Räumlichkeiten der GPI Piding, konnte der Slowene diese als freier Mann verlassen. Freunde kamen noch in der Nacht und holten ihn ab. Allerdings muss er sich nun erneut wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung vor Gericht verantworten.

Haftbefehl und offenes Fahrverbot


Am Sonntagmittag kontrollierten die Schleierfahnder der Grenzpolizei Piding einen Audi mit deutschem Kennzeichen auf der Autobahn A 8. Die Kontrolle erfolgte an einer Behelfsausfahrt im Bereich von Teisendorf.

Der Fahrer, ein 47-jähriger Italiener, händigte zur Kontrolle alle erforderlichen Dokumente aus. Bei der Überprüfung in den polizeilichen Fahndungssystemen stellte sich heraus, dass zum einen ein Haftbefehl, zum anderen ein aktuelles Fahrverbot gegen den Audifahrer vorlag.

Die Staatsanwaltschaft in Hof hatte einen Haftbefehl wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erlassen. Durch Bezahlung der hier geforderten Geldstrafe ersparte sich der Italiener eine 40-tägige Haft.

Weil auch noch ein aktuelles Fahrverbot von einem Monat vorlag, das der Fahrer bislang noch nicht angetreten hatte, wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Fahren trotz Fahrverbot aufgenommen.

Für die Weiterfahrt nach Beendigung der Sachbearbeitung musste sich der 47-jährige einen Ersatzfahrer suchen.

Piding


Am 19./20.11.2021 wurde in der Zeit von 19.25 Uhr bis 01.10 Uhr in Piding – B20 in Richtung Freilassing kontrolliert. 564 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 50 Lenker wurden verwarnt und 15 angezeigt. Der Schnellte war bei erlaubten 70 km/h mit 115 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, GPI Piding, VPI Traunstein

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