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Verkehrskontrollen von 4. bis 10. Oktober 2021

Ein 22-jähriger Drogensüchtiger wurde ohne Führerschein aber mit Drogen erwischt. Bei einer Grenzkontrolle fanden die Schleierfahnder Marihuana beim Beifahrer. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei kontrollierte die Reichenhaller Polizei das Radfahrverbot in der Fußgängerzone. Am Wochenende verhinderte die Bundespolizei 98 unerlaubte Einreisen, darunter war auch ein gesuchter 37-Jähriger ohne Papiere aber mit Drogen. Ein tunesischer Zugreisender hatte einen gefälschten Ausweis in seiner Unterhose versteckt. Die Geschwindigkeit wurde in Anger, Piding und Schönau am Königssee gemessen.

Piding


Ohne Führerschein und mit Drogen im Gepäck


Am Dienstag erweckte ein in Frankfurt am Main zugelassener VW Golf das Interesse einer Zivilstreife der Grenzpolizeiinspektion Piding. Dass sich hier der Spürsinn der Beamten als „Richtig“ bewahrheitet hatte, stellte sich kurze Zeit später heraus. Beim Abgleich der Führerscheindaten wurde festgestellt, dass der 22-jährige Fahrer einschlägig wegen diverser Verkehrsdelikte in Erscheinung getreten ist. Neben „mangelnder Eignung aufgrund vorliegender Rauschgiftsucht“ und einer daraus resultierenden Entziehung der Fahrerlaubnis, lag auch noch ein 6-monatiges Fahrverbot vor. Da die Schleierfahnder auch bei dieser Kontrolle einen deutlichen Marihuanageruch aus dem Pkw wahrnehmen konnten, wurde das Reisegepäck genauer inspiziert. Hierbei konnte eine geringe Menge „Gras“ aufgefunden werden. Nach Hinterlegung einer angemessenen Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich konnte der Kroate seine Fahrt fortsetzen - jetzt allerdings auf dem Beifahrersitz.

Geschwindigkeitskontrollen auf der B20


Am 06.10.2021 wurde in der Zeit von 13.50 Uhr bis 19.00 Uhr in Piding – B20 in Richtung Freilassing kontrolliert. 2.335 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 23 Lenker wurden verwarnt und 9 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 108 km/h unterwegs.

Mit verstecktem Marihuana über die Grenze


Am 09.10.2021, gegen 14:00 Uhr, kontrollierte eine Fahndungsstreife der Grenzpolizeiinspektion Piding einen Toyota mit Wiener Zulassung nach erfolgtem Grenzübertritt ins Bundesgebiet. Der Pkw war besetzt mit drei jungen Männern. Bei der Kontrolle auf der A8, an der Anschlussstelle Bad Reichenhall, konnten sich die Österreicher ordnungsgemäß ausweisen, jedoch war einer der Insassen sichtlich nervös.

Die Kontrollbeamten entschieden sich für eine gründliche Durchsuchung des Fahrzeugs. Versteckt unter dem Beifahrersitz fanden sie daraufhin in einer Zigarettenschachtel gut sieben Gramm Marihuana. Noch vor Ort gab einer der Mitfahrer zu, die Drogen für den Eigenkonsum gekauft zu haben.

Nach der Sicherstellung des Marihuanas und der weiteren Sachbearbeitung durch die Ermittlungsgruppe der GPI Piding, konnte der 21-jährige Österreicher die Weiterreise antreten. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des illegalen Schmuggels von Cannabis.

Anger & Piding


Geschwindigkeitskontrollen am 07.10.2021

In der Zeit von 07.10 Uhr 09.50 Uhr wurde in Anger – St 2103 in Richtung Anger kontrolliert. 409 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 1 Lenker wurde verwarnt. Dieser war bei erlaubten 70 km/h mit 85 km/h unterwegs.

In der Zeit von 10.15 Uhr bis 13.30 Uhr wurde in Piding – B20 in Richtung Freilassing kontrolliert. 1.505 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 4 Lenker wurden verwarnt. Der Schnellste war bei erlaubten 70 km/h mit 90 km/h unterwegs.

Bad Reichenhall


Fahrradkontrollen in der Fußgängerzone


Am 07.10.21 wurde die Polizei Bad Reichenhall durch Beamte der Bereitschaftspolizei München unterstützt. In Rahmen dieses Unterstützungseinsatzes wurde u.a. zwischen 13.45 Uhr und 15.00 Uhr auch die Fußgängerzone in Bad Reichenhall bestreift. Hierbei wurden in der Ludwigstraße 12 Radfahrer angehalten und verwarnt, die dort widerrechtlich mit ihrem Fahrrad fuhren. Sie wurden aufgefordert, den für Radfahrer gesperrten Bereich schiebend zu durchqueren.

Bundespolizei Freilassing stoppt 98 unerlaubte Grenzübertritte am Wochenende


Beamte der Bundesbereitschaftspolizei überprüften am Sonntagmorgen (10. Oktober) an der Grenzkontrollstelle auf der A8 am Walserberg die Insassen eines Pkws mit österreichischer Zulassung. Hierbei konnte ein 37-jähriger Armenier den Bundespolizisten lediglich einen abgelaufenen österreichischen Aufenthaltstitel vorzeigen, weshalb zunächst nur der Verdacht eines versuchten unerlaubten Grenzübertritts bestand.

Als die Beamten die Personalien des Mannes mit dem polizeilichen Fahndungssystem abglichen, erkannten sie jedoch, dass die Staatsanwaltschaft Passau mit Haftbefehl nach dem Armenier suchte. Er war im Jahr 2017 wegen Einschleusens von Ausländern zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.100 Euro verurteilt worden. Da der 37-Jährige diese nicht bezahlt hatte, drohte ihm eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe. Der Armenier erklärte aber, dass er genügend Geld dabei hätte, um seine Justizschulden zu bezahlen und damit den Gefängnisaufenthalt abzuwenden.

Dennoch wirkte der 37-Jährige sichtlich nervös – und das nicht ohne Grund. Als die Grenzfahnder ankündigten, ihn und sein Gepäck zu durchsuchen, holte der Armenier zunächst ein verbotenes Einhandmesser sowie ein Tütchen mit 0,4 Gramm Marihuana aus seiner Hosentasche. Bei der Durchsuchung entdeckten die Bundespolizisten schließlich ein weiteres Tütchen mit 5,6 Gramm Marihuana in der Unterhose des Mannes.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 37-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz sowie wegen versuchter unerlaubter Einreise an. Er bezahlte seine Geldstrafe samt Verfahrenskosten und aufgrund der angezeigten Verstöße weiterhin eine Sicherheitsleistung in Höhe von insgesamt 150 Euro. Anschließend schickten die Beamten den Mann mit rund 1.300 Euro weniger im Portemonnaie nach Österreich zurück.


Insgesamt hat die Bundespolizei Freilassing bei Grenzkontrollen am vergangenen Wochenende (8.-10. Oktober) 98 unerlaubte Einreisen vereitelt und vier per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen.

Teisendorf


Freilassinger Bundespolizisten kontrollierten am Donnerstagabend im Zug von Salzburg nach München auf Höhe Teisendorf einen jungen Mann. Da der Reisende erklärte, keine Ausweispapiere dabeizuhaben, nahmen die Bundespolizisten ihn zunächst wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise vorläufig fest.

Als die Beamten den Mann kurze Zeit später auf der Dienststelle durchsuchten, stellte sich heraus, dass der Bahnreisende doch Personaldokumente mitführte. Er hatte eine gefälschte belgische Identitätskarte in seiner Unterhose versteckt. Die Beamten fanden jedoch mithilfe der falschen Papiere heraus, dass der junge Mann tatsächlich ein tunesischer Staatsangehöriger war.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 26-jährigen Tunesier daher wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen sowie versuchter unerlaubter Einreise an und schickte ihn nach Österreich zurück.

Schönau am Königssee


Am Samstag wurde im Zeitraum von 16.40 Uhr bis 17.40 Uhr durch Beamte der Polizei Berchtesgaden die Geschwindigkeit auf der Königsseer Straße (B 20) kontrolliert. Hierbei wurden vier Verkehrsteilnehmer gebührenpflichtig verwarnt, da sie in der 70 km/h-Zone zu schnell unterwegs waren. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 91 km/h gemessen. Zudem wurde bei einem Paketdienst-Fahrzeug, welches ebenfalls wegen der Geschwindigkeit beanstandet wurde, vorne rechts ein völlig abgefahrener Reifen festgestellt. Der Fahrer, als auch der Fahrzeughalter erhielt diesbezüglich eine Anzeige.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing

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