Der Betrüger war bereits im Besitz zahlreicher persönlicher Daten des Angerufenen. Mittels weiterer erfragter Daten versuchte er anschließend bei der Bank eine Überweisung zu tätigen.
Am 20.09.2021 erstattete ein 71-jähriger Mann aus Laufen eine Anzeige. Der Mann war mit der Rufnummer seiner Hausbank angerufen worden und wurde um einen Datenabgleich gebeten. Der vermeintliche Bankangestellte wusste den Namen, die Anschrift, das Geburtsdatum und auch die Kontonummer/IBAN des Angerufenen. Durch den Anruf verschaffte er sich zusätzlich auch noch die EC-Kartennummer des Mannes. Anschließend rief er mehrfach bei der Bank an, um sich als der Kontoinhaber auszugeben und um eine Überweisung zu veranlassen. Der Mitarbeiter der Bank verweigerte jedoch glücklicherweise die Ausführung, so dass in diesem Fall kein finanzieller Schaden entstanden ist.
Das genannte Vorgehen ist auch in weiteren Fällen bekannt geworden. Wie der Täter an die persönlichen Daten des Geschädigten kam, ist noch ungeklärt. Die mitgeteilte EC-Kartennummer diente zur Legitimation und Zugang für die telefonische Auftragserteilung. Die Rufnummer des Anrufers wurde technisch so verändert, so dass die eigentliche Telefonnummer der Bank angezeigt wurde.
Es wird ausdrücklich vor der Weitergabe der eigenen Daten (Kontoverbindung/EC-Kartenummer) gewarnt, eine Bank wird sich gewöhnlich schriftlich mit dem Kunden in Verbindung setzen und keine persönlichen Daten am Telefon abgleichen.
| ← | April 2026 | → | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 1 | 2 | 3 |