Neben dem Anzahlungsbetrug verlangen die Täter auch noch Kopien von Dokumenten, mit denen sie dann weitere Straftaten begehen.
In den letzten Wochen sind mehrere Wohnungssuchende auf falsche Angebote hereingefallen. Unbekannte Täter bieten Mietwohnungen an, welche aber nicht verfügbar sind.
Die unbekannten Täter stellen auf bekannte Immobilienportale Inserate ein, welche mit Billigangeboten die Interessenten anlocken. Auffallend ist hier, dass keine Bilder beim Inserat eingestellt sind.
Der Anbieter teilt bei Kontaktaufnahme mit, dass er als Auftragsvermittler agiere. Hierzu müsse man mit den tatsächlichen Eigentümer zur Klärung weiterer Details Kontakt aufnehmen. Fotos, die aktuell im Netz kursieren, werden übermittelt. Eine Besichtigung könne leider nicht erfolgen, da der Vermittler im Ausland verweile.
Es werden die Daten, Ausweiskopie, etc. des Geschädigten angefordert, wie auch eine Kaution und Mietvorauszahlung per Vorkasse. Im Zuge der Vorauskasse wird die Übersendung des Schlüssels in Aussicht gestellt. Zumeist erfolgt die Bezahlung schlussendlich über einen manipulierten Link auf das Täterkonto.
Selbstverständlich gibt es weder Schlüssel, noch steht diese Mietwohnung zur Verfügung und das per Vorkasse bezahlte Geld ist auch weg.
Aus bisherigen Erkenntnissen ist bekannt, dass die übermittelten Ausweisdaten für weite Betrugsstraftaten verwendet werden.
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