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Verkehrskontrollen von 12. bis 18. April 2021

Die Geschwindigkeit wurde in Bayerisch Gmain und Schönau am Königssee gemessen. In Freilassing fanden Gurt- und Handykontrollen statt. Ein unterschlagener Audi S3 wurde auf der A8 sichergestellt. Bei der Grenzkontrolle wurde ein 38-Jähriger erwischt, der seine Geldstrafe nicht bezahlt hatte und dafür nun eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste. Ein unbelehrbarer Österreicher wurde zum wiederholten Male ohne Führerschein erwischt.

Bayerisch Gmain


Am 12.04.2021 wurde in der Zeit von 07.45 Uhr bis 12.15 Uhr in Bayerisch Gmain – B20 in Richtung Berchtesgaden kontrolliert. 1.129 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 45 Lenker wurden verwarnt und 7 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 82 km/h unterwegs.

Schönau am Königssee


Am Montagnachmittag führten Beamte der Polizei in Berchtesgaden auf der B 20 in Schönau am Königssee eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Erfreulicherweise hielten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeit und niemand musste beanstandet werden.

Freilassing


Am Freitag führten mehrere Streifenbesatzungen der PI Freilassing gezielte Kontrollen zur Bekämpfung der Unfallursache Handy und zur Kontrolle der Gurtmoral durch. Die mehrstündige Kontrolle zeigte, dass sich leider zahlreiche Fahrzeugführer nicht an das Verbot der Verwendung elektronischer Geräte hielten. Es mussten zehn Anzeigen gefertigt werden, welche jeweils eine Geldbuße von 100,-€ sowie einen Punkt nach sich ziehen. Zudem mussten drei Fahrzeugführer verwarnt werden, da sie den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.

Teisendorf


Am Freitag, gegen 20 Uhr wurde ein Audi S3 mit deutscher Zulassung auf der BAB A8, nach der Einreise in das Bundesgebiet festgestellt und an der Behelfsausfahrt Fuchssteig (Teisenberg) kontrolliert. Fahrer und Halter des Audis war ein 23-jähriger Kroate mit deutschem Wohnsitz.

Eine Überprüfung des hochwertigen Fahrzeugs (Wert: 30.000 €) im polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass dieser seit März 2021 als unterschlagen ausgeschrieben ist.

Der 23-jährige Kroate und der Audi wurden für weitere Ermittlungen nach Urwies verbracht. Dort stellte sich heraus, dass der Eigentümer nicht mehr in der Lage war die Leasingraten für den Audi zu bezahlen. Der Pkw wurde daher sichergestellt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Kroate seine Reise nach München mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortführen.

Bad Reichenhall


Geldstrafe nicht bezahlt


Bundespolizisten kontrollierten am Samstagvormittag (17. April) an der A8 am Walserberg einen Pkw mit rumänischer Zulassung. Als die Beamten die Personalien des 38-jährigen Beifahrers überprüften, schlug das polizeiliche Fahndungssystem Alarm: Die Staatsanwaltschaft Passau suchte mit Haftbefehl nach dem Mann. Er war im Jahr 2018 wegen sexueller Belästigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nicht bezahlt hatte.

Da der Rumäne seine Justizschulden nicht begleichen konnte, brachten die Bundespolizisten den Gesuchten in eine Justizvollzugsanstalt. Dort sitzt er nun für 71 Tage seine Ersatzfreiheitsstrafe ab.

Trotz Führerscheinsperre mit Pkw unterwegs


Gute polizeiliche Ermittlungsarbeit braucht manchmal Zeit. Im konkreten Fall überführten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding einen notorischen „Schwarzfahrer“. Der 49-jährige Österreicher war am 09.04.2021 zum wiederholten Male ohne gültige Fahrerlaubnis hinter dem Steuer erwischt worden. Zudem konnte ihm jetzt nachgewiesen werden, dass er einen Sperrvermerk - der mittels Aufkleber - auf seinem österreichischen Führerschein aufgebracht worden war, entfernt hatte. In Summe seines bisherigen Verhaltens im Straßenverkehr, muss der selbständige Bauleiter mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

An dem besagten Freitagnachmittag kontrollierte eine Streife der Pidinger Schleierfahnder einen BMW SUV mit deutscher Zulassung, nur wenige hundert Meter vor der Ausreise nach Österreich am Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn.

Im Rahmen der Überprüfung händigte der im dem Großraum München wohnhafte Fahrer seinen Kartenführerschein aus. Die anschließenden Überprüfungen im polizeilichen Fahndungs- bzw. Datenbestand ergaben dann die entscheidenden Hinweise, dass der vorgelegte „Schein“ keine Gültigkeit für das Bundesgebiet hatte. Zudem war der Mann in den zurückliegenden Monaten bzw. Jahren mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis polizeilich in Erscheinung getreten. Ferner konnte ermittelt werden, dass der vorgelegte Führerschein von der zuständigen bayerischen Fahrerlaubnisbehörde mit einem Sperrvermerk versehen wurde. Bereits im November 2020 hatten Kollegen in Passau diesen Umstand aktenkundig gemacht bzw. das Fehlen des „Stickers“ zur Anzeige gebracht.

Auf die Frage, was denn das Problem mit seinem Führerschein sei, äußerte der gebürtige Steirer, dass er wohl „zu oft geblitzt worden“ sei.

Nach Anzeigenaufnahme vor Ort, eingehender Belehrung und Unterbindung der Weiterfahrt übergaben die Fahnder im Anschluss den Aktendeckel an die eigene Ermittlungsgruppe. Einige telefonische und schriftliche Anfragen bzw. Akteneinsichten standen jetzt auf der Agenda der zuständigen Ermittlerin. Die Arbeit zahlte sich aus, da alle dem Österreicher zur Last gelegten Delikte - Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Verändern von amtlichen Ausweisen - gerichtsverwertbar nachgewiesen werden konnten. Ganz nebenbei erhielt die Ermittlungsbeamtin noch Kenntnis davon, dass der offensichtlich belehrungsresistente Mann erneut - diesmal auf der Autobahn in Niederbayern - als Fahrer ertappt wurde.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, GPI Piding, Bundespolizei Freilassing

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