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Verkehrskontrollen von 14. bis 20. Dezember 2020

In Piding wurde eine Drogenfahrt und in Bad Reichenhall eine Alkoholfahrt beendet. Die Schleierfahnder erwischten sechs Personen ohne gültige Fahrerlaubnis. Trotz Ausgangssperre war ein betrunkener 45-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Ein Albaner gab an, dass er wegen Corona seit Monaten nicht ausreisen konnte. Ohne Kfz-Versicherung war ein 54-Jähriger unterwegs. Ein Serbe reiste trotz Einreiseverbot ein und wies sich mit gefälschten Dokumenten aus. Die Geschwindigkeit wurde in Bad Reichenhall und Schneizlreuth gemessen.

Schneizlreuth


Am 14.12.2020 wurde in der Zeit von 11.45 Uhr bis 16.30 Uhr in Schneizlreuth, B21 in Richtung Lofer kontrolliert. 950 Fahrzeuge fuhren durch die Kontrollstelle. 1 Lenker wurde verwarnt und 2 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 100 km/h mit 147 km/h unterwegs. Diesen erwarten nun Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und eine empfindliche Geldbuße.

Bad Reichenhall & Piding


Drogen- und Trunkenheitsfahrten im Straßenverkehr


Am Mittag des 14.12.2020 konnte in Zusammenarbeit mit einer Streife der Bundespolizei durch die Kräfte der PI Bad Reichenhall ein Fahrer eines Kleintransporters in Piding festgestellt werden. Schon bei der Kontrolle fiel den Bundespolizisten ein deutlicher Cannabisgeruch bei dem 31-jährigen Fahrzeuglenker auf. Ein danach durchgeführter Drogentest fiel schließlich positiv auf THC aus.
Durch die Beamten der PI Bad Reichenhall wurde die Sachbearbeitung übernommen und der 31-jährige Bad Reichenhaller zur Blutentnahme ins Krankenhaus Bad Reichenhall verbracht. Auf ihn kommt nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit einem Bußgeld in Höhe von 500,- Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot zu.

Zudem kontrollierte am 15.12.2020 gegen 19:00 Uhr eine Streife der PI Bad Reichenhall im Stadtgebiet einen österreichischen Pkw-Fahrer. Die Beamten stellten bei der Kontrolle des Fahrers Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholvortest bestätigte schließlich den Verdacht. Der Wert lag deutlich über der Grenze von 0,5 Promille. Nun muss dieser Fahrer ebenfalls mit einem Bußgeld von 500,- Euro, 2 Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Sechs Personen ohne gültigen Führerschein


Die eingesetzten Streifen der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierten am Samstag auf der BAB 8, im Raum Piding und Bad Reichenhall, mehrere deutsche und unter anderem auch ein britisches Fahrzeug. Gleich sechsmal hatten die Beamten verkehrsrechtlich etwas zu beanstanden.

Gegen einen 47-jährigen Bulgaren bestand eine amtlich angeordnete Fahrerlaubnissperre. Ein 40-jähriger Kosovare, sowie ein 36-jähriger Moldauer und ein 28-jähriger Albaner lebten schon seit geraumer Zeit in Deutschland. Nach einem halben Jahr mit festem Wohnsitz in Deutschland hätten sie ihre Führerscheine aus ihrer Heimat umschreiben lassen müssen. Dieser Vorschrift kamen sie nicht nach und wurden wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Den Anfang der Serie machte ein 34-jähriger Albaner im britischen Audi.
Er zeigte den geschulten Fahndungsbeamten einen totalgefälschten albanischen Führerschein vor. Neben der Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz, hat der Albaner außerdem den Tatbestand der Urkundenfälschung verwirklicht. Nach der Anzeigenaufnahme durch die hausinterne Ermittlungsgruppe und Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 1000 britischen Pfund, konnte er als Beifahrer die Urlaubsreise nach Albanien fortsetzen.

Zuständigkeitshalber übernahm die Grenzpolizeiinspektion Piding noch einen Sachverhalt von der Bundespolizeiinspektion Freilassing. Bei der Einreisekontrolle in die BRD am Grenzübergang Walserberg, stellten die Beamten einen 23-jährgen Syrer fest, welcher sich als Fahrer eines deutschen Fahrzeugs mit einem gefälschten slowakischen Führerschein auswies. Da der junge Mann einen deutschen Wohnsitz hat, blieb ihm die Hinterlegung eines Geldbetrages zur Sicherung des Verfahrens erspart. Allerdings muss er mit einer saftigen Strafe rechnen, da er ebenfalls wegen Fahren ohne Führerschein und Urkundenfälschung beanzeigt wurde.

Bad Reichenhall


Geschwindigkeitskontrolle am 17. Dezember


Am 17.12.2020 wurde in der Zeit von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr in Bad Reichenhall – B21 in Richtung Salzburg kontrolliert. 7 Lenker wurden verwarnt und 5 angezeigt. Der Schnellste war bei erlaubten 60 km/h mit 94 km/h unterwegs.

Trunkenheitsfahrt trotz Ausgangssperre


In der Nacht von Freitag auf Samstag um 01.15 Uhr, fiel einer Polizeistreife ein Pkw in der Innsbrucker Straße in Bad Reichenhall auf.

Aufgrund der Ausgangssperre waren kaum Menschen und Fahrzeuge unterwegs und die wenigen Menschen die unterwegs waren und kontrolliert wurden, waren auf dem Weg von oder zur Arbeit, auf dem Weg ins Krankenhaus oder führten ihren Hund aus.

Am Steuer des kontrollierten Pkw wurde ein 45-jähriger Mann aus dem Raum Bad Reichenhall festgestellt. Der Mann gab an auf dem Weg in sein Büro zu sein und deshalb sich nicht an die Ausgangssperre zu halten. Allerdings wurde bei dem 45-Jährigen eine auffällige Aussprache und Anzeichen von Alkoholkonsum festgestellt. Ein Test ergab über 1,1 Promille. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Auch die Angabe, betrunken nach Mitternacht noch ins Büro zu müssen, erschien unter den Umständen wenig glaubwürdig.

Piding


In den frühen Morgenstunden des 17.12.2020 kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding einen Pkw Mercedes E 200 mit deutschem Ausfuhrkennzeichen, welcher auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war. Die Kontrolle fand an der Tank- und Rastanlage Piding-Süd statt. Bei der Überprüfung des Fahrzeuglenkers, einem 44-jährigen albanischen Staatsangehörigen, stellten die Beamten fest, dass er die Dauer seines legalen Aufenthalts im Bundesgebiet um insgesamt mehr als neun Monate überschritten hatte. Sichtlich von den bundesdeutschen Vorschriften unbeeindruckt, gab er als „Entschuldigung“ die Corona-Situation in seinem Heimatland, welche ihm die Heimreise nicht möglich gemacht hatte, an. Dies ließen die Fahnder nicht gelten und erstatteten gegen ihn Anzeige wegen eines Vergehens gemäß dem Ausländergesetz. Im Anschluss daran wurde er entlassen und konnte seine Reise fortsetzen.

Ebenfalls an der Tank- und Rastanlage Piding-Süd wurde ein im Bundesgebiet wohnhafter 54-jähriger ungarischer Staatsbürger einer Kontrolle unterzogen, nachdem er im fließenden Verkehr auf der BAB in Fahrtrichtung Salzburg gesichtet wurde. Die Überprüfung seiner deutschen Zulassung ergab dabei einen Fahndungstreffer zur Zwangsentstempelung der Kfz-Kennzeichen. Gemäß der Ausschreibung durch das Landratsamt Reutlingen war seine Pkw-Haftpflichtversicherung bereits am 23.09.2019 abgelaufen. Eine neue, aktuelle Haftpflichtversicherung konnte er nicht vorweisen. Gegen den Ungarn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordung und einer Verkehrsordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrszulassungsordnung eingeleitet. Die Weiterfahrt mit dem nicht versicherten Audi wurde unterbunden.

Mit gefälschten Führerscheinen im Gepäck unerlaubt eingereist


Wenig beeindruckt zeigte sich am frühen Samstagmorgen ein 54-jähriger Serbe über ein gegen ihn verfügtes Einreiseverbot.

Der Mann war als Beifahrer in einem Kastenwagen kurz nach seiner Einreise ins Bundesgebiet auf der BAB 8, an der Ausfahrt Bad Reichenhall, festgestellt worden. Im Zuge der Kontrolle wurde bei dem Mann ein totalgefälschter italienischer Führerschein aufgefunden. Auf Vorhalt gab der Mann an, dass er aber auch einen serbischen Führerschein besitzt und händigte diesen dem Kontrollbeamten aus, der mit geschultem Auge auch diesen sofort als Totalfälschung erkannte.

Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Grenzpolizeiinspektion nach Piding gebracht. Im Zuge der Sachbearbeitung wurde zur Klärung seiner Identität eine Überprüfung seiner Fingerabdrücke durchgeführt, wobei sich herausstellte, dass gegen den Mann unter einem anderen Namen ein Einreiseverbot bestand. Zur Durchführung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wurde der Mann zuständigkeitshalber der Bundespolizei übergeben.

red/Pressemitteilungen Polizei Bad Reichenhall, GPI Piding

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