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Tödlicher Fahrradunfall in einer Werkszufahrt in HammerauAKTUALISIERT

Ein Lkw-Fahrer erfasste in der Max-Aicher-Allee einen Radfahrer und überrollte diesen. Nachtrag: BRK-Bericht

Polizeibericht


Am Montagmorgen gegen 07:00 Uhr kam es in Hammerau zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Fahrradfahrer. Dabei wurde ein 48-jähriger Fahrradfahrer in der Werkszufahrt zum Stahlwerk (Max-Aicher-Allee) aus bisher ungeklärter Ursache von einem Sattelzug erfasst und überrollt.

Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer sowie dem Notarzt und den Rettungssanitätern verstarb der 48-jährige Fahrradfahrer noch an der Unfallstelle; der 56-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Der Lkw-Führer, die Ersthelfer und die Familie des Verstorbenen wurden durch den Kriseninterventionsdienst betreut. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch nicht geklärt. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft ein technisches und unfallanalytisches Gutachten an. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt, ein Gutachter war vor Ort, die Unfallaufnahme dauerte bis ca. 11:30 Uhr.

BRK-Bericht


Am Montagmorgen gegen 7 Uhr hat sich in der Werkszufahrt zum Hammerauer Stahlwerk ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 48-jähriger mehrfacher Familienvater aus dem Landkreis trotz intensiver Wiederbelebungsversuche durch Ersthelfer und das Rote Kreuz ums Leben kam. Der Radfahrer wurde aus bisher ungekannter Ursache bei Regen und schlechter Sicht von einem Sattelzug erfasst und überrollt.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort das Freilassinger Rote Kreuz mit Rettungswagen und Notarzt zum Unfallort; eine weitere Fahrzeugbesatzung, die gerade ein Auto in die Werkstatt brachte, unterstützte ihre Kollegen bei der Wiederbelebung. Bis die ersten Retter eintrafen, hatten bereits Mitarbeiter des Stahlwerks die Erstversorgung des schwer Verletzten übernommen und wegen des starken Regens und der nasskalten Witterung auch Schirme über dem Patienten und den Helfern aufgestellt. Notarzt und Notfallsanitäter versuchten über längere Zeit, den 48-Jährigen noch zu retten, hatten wegen der letztlich tödlichen Verletzungen aber keine Chance. Sie forderten für den betroffenen, aber unverletzten Lastwagenfahrer, die Ersthelfer und die Familie des Verstorbenen den Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes nach.

Die Geschäftsführerin des Stahlwerks kümmerte sich vor Ort selbst um die Betroffenen und stellte einen Besprechungsraum zur Betreuung und für die Polizeibefragung zur Verfügung. Beamte der Freilassinger Polizei nahmen die Ermittlungen zum Hergang des tragischen Unfalls auf, der bisher noch nicht genau geklärt ist. Deshalb ordnete auch die Staatsanwaltschaft ein technisches und unfallanalytisches Gutachten an. Die Beamten stellten die beteiligten Fahrzeuge sicher. Ein Gutachter war vor Ort; die Unfallaufnahme dauerte bis ungefähr 11.30 Uhr.

red/Pressemitteilungen Polizei Freilassing, BRK BGL
Bilder © Leitner BRK BGL
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