Zu dem Termin erschienen 188 Spender die 156 Blutkonserven spendeten. 36 davon waren Erstspender.
„Solidarität und Zusammenhalt funktionieren trotz, oder vielleicht auch gerade wegen der COVID-19-Krise besonders gut – die Menschen in der Region halten zusammen, wenns drauf ankommt“, freut sich der Leiter der ehrenamtlichen BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing, Stefan Fuchs. Er berichtet von einem Rekordergebnis von 188 erschienenen Spendern beim Außentermin in der Turnhalle des neuen Badylons. Das Rote Kreuz hatte große Befürchtungen, dass wegen der Angst vor einer Ansteckung weniger Menschen zur Blutspende kommen würden und war deshalb extra vom BRK-Haus auf das Badylon ausgewichen, da dort wesentlich mehr Abstand möglich ist.
156 verwertbare Blutkonserven für schwerst Kranke und Unfallopfer kamen am 31. März zusammen. „Besonders erfreulich waren auch die 34 Erstspender, die hoffentlich auch nach der Krise weiter zur Blutspende kommen werden“, berichtet Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam. Schon beim Termin im Januar lag das Ergebnis mit 149 erschienen Spendern, 127 gespendeten Blutkonserven und zehn Erstspendern über dem jährlichen Durchschnitt.
„Wir sind mehr als nur zufrieden und beruhigt und danken den engagierten Blutspendern aus Freilassing und Saaldorf-Surheim für ihren Einsatz“, sagt Fuchs. Ein nicht unerheblicher Anteil an Spendern war auch aus anderen Orten im Landkreis nach Freilassing zum Spenden gekommen, da die Befürchtung bestand, es könne wegen der Krise zu einem Engpass in der Versorgung der bayerischen Kliniken kommen. „Vielen Dank für diesen Einsatz!“, lobt Schmid.
Rund 2.000 Blutkonserven benötigen die Kliniken im Freistaat täglich zur Versorgung schwer kranker Patienten, um ihnen wieder eine Chance zum Weiterleben zu geben. Die nächsten Blutspendetermine sind am Donnerstag, den 23. April in der Grundschule in Teisendorf und am Mittwoch und Donnerstag, den 29. Und 30. April im Pfarrheim St. Zeno. in Bad Reichenhall. „Auch in der Corona-Zeit finden alle BRK-Blutspendetermine mit noch strengeren Hygiene- und Sicherheitsstandards statt, soweit der Blutspendedienst die Termine mit eigenem, nicht erkrankten Fachpersonal bedienen kann. Eine Stunde für das Leben anderer; wenn jeder etwas gibt, dann ist auch im Notfall für jeden etwas da“, erklärt Schmid.
| ← | April 2026 | → | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 30 | 31 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 1 | 2 | 3 |